Am Sonntag, dem 24. Mai 2026, lud das Geheimdienstministerium die Familie der politischen Gefangenen Marzieh Farsi (inhaftiert im Evin-Gefängnis) vor und unterzog sie stundenlangen Verhören, Drohungen, Beleidigungen und psychischem Druck. Die Vernehmer untersagten ihnen jeglichen Kontakt zu anderen Familienangehörigen politischer Gefangener oder zur PMOI.
In den vergangenen zwei Wochen wurden die Familienangehörigen politischer Gefangener und PMOI-Unterstützer, darunter die Familien von Sedigheh Moradi, Azar Karvandi und des getöteten PMOI-Mitglieds Akbar Daneshvarkar, vom Geheimdienst vorgeladen und verhört. Die Beamten drohten, ihr Vermögen und ihre Erbschaften zu beschlagnahmen und sie so obdachlos zu machen.
Durch Druck und Einschüchterung forderten die Vernehmer von diesen Familien, dass sie an dem Schauprozess gegen die Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) und 104 Mitglieder des Widerstands teilnehmen und gegen die PMOI aussagen, sobald dieser wieder aufgenommen wird. Ihnen wurde gedroht, andernfalls würden ihr Vermögen und ihre Besitztümer beschlagnahmt und ihre anderen Kinder verhaftet.
Der iranische Widerstand appelliert erneut an den UN-Menschenrechtsrat, den Hohen Kommissar für Menschenrechte, die zuständigen UN-Berichterstatter und alle Menschenrechtsorganisationen, die unmenschlichen Handlungen des Klerikerregimes gegen die Familien von PMOI-Mitgliedern und politischen Gefangenen entschieden zu verurteilen.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)
30 .Mai 2026