Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Zunehmende Hinrichtungswelle im Iran

 

Die Notwendigkeit wirksamer internationaler Maßnahmen zur Aussetzung von Hinrichtungen

Das von innen- und außenpolitischen Krisen geplagte und vor einem Aufstand fürchtende Mullah-Regime setzt seine unerbittlichen Hinrichtungen täglich fort. Die offiziell registrierte Zahl der Hinrichtungen vom 3. bis 13. Mai beträgt 20, doch die tatsächliche Zahl dürfte deutlich höher liegen, da das Regime die Namen und die Anzahl der Hingerichteten – außer in bestimmten Fällen – geheim hält.

Am Mittwoch, dem 13. Mai, gab die Justiz des Regimes die Hinrichtung des 33-jährigen Ehsan Afreshteh bekannt, der im April 2024 wegen „Spionage und geheimdienstlicher Zusammenarbeit zugunsten Israels“ verhaftet worden war. Am Montag, dem 11. Mai, verkündete die Justiz des Regimes außerdem die Hinrichtung des 29-jährigen Erfan Shakourzadeh, der im Februar 2025 vom Geheimdienst der Revolutionsgarden wegen „Kooperation mit den US-amerikanischen und israelischen Geheimdiensten und dem Verkauf wissenschaftlicher Informationen des Landes“ verhaftet worden war.

Am Dienstag, dem 12. Mai, wurde Younes Barahoui in Birjand gehängt, und am Sonntag, dem 10. Mai, wurde der 26-jährige Omid Sadeghi-Souri in Tabriz gehängt.

Am Mittwoch, dem 6. Mai, wurden vier Gefangene von den Henkern gehängt. Shahab Azimi (31) wurde in Ardabil gehängt; Behnam Abdi in Qazvin; und Sirous Ramezan (31) sowie Mohammad Taqi Shahveisi in Kermanshah.

Am Montag, dem 4. Mai, wurden der 30-jährige Massoud Shirzad und der 32-jährige Qassem Nouri Roudini in Isfahan hingerichtet.

Am Sonntag, dem 3. Mai, wurden in Isfahan acht Gefangene zum Galgen geschickt, darunter der 33-jährige Mehdi Badfar, der 29-jährige Abbas Rahimi-Azar, Mohammad Reza Mohammadi und Peyman Mohammadi.

Die Namen der sechs anderen hingerichteten Gefangenen wurden bereits in früheren Erklärungen genannt.

Der iranische Widerstand verurteilt diese brutalen und willkürlichen Hinrichtungen, die der Verbreitung von Angst und Schrecken dienen, aufs Schärfste und fordert die Vereinten Nationen zu sofortigem und wirksamem Handeln auf, um die Hinrichtungen im Iran zu stoppen. Er bekräftigt erneut die Notwendigkeit einer internationalen Untersuchungskommission, die die iranischen Gefängnisse besucht und mit den Gefangenen, insbesondere den politischen Gefangenen, spricht.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)

13. Mai 2026

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