Die Abgeordneten Ted Poe und Dana Rohrabacher forderten die UNO auf, die sofortige Freilassung der sieben Geiseln zu veranlassen, die während des Massakers in Ashraf, bei dem 52 Dissidenten ermordet wurden, verhaftet wurden.
Sie schrieben in einem Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon: „Nach dem Überfall wurde berichtet, die entführten Opfer würden vom irakischen Militär festgehalten. Außerdem identifiziert das beigefügte Video, das unlängst herausgegeben wurde, offenbar die Schützen als Angehörige der irakischen Armee.
Bei den Verhandlungen, die zum Umzug der MEK von Camp Ashraf nach Camp Hurriya (Liberty) führten, versicherte man den Bewohnern wiederholt, sie könnten getrost umziehen, sie würden in Sicherheit sein. Seit ihrem Umzug wurden 113 von ihnen bei fünf Überfällen getötet – für alle ist die Regierung des Irak verantwortlich. Es sollte jedermann klar geworden sein, daß man der Regierung des Irak nicht zutrauen kann, diese Flüchtlinge in Sicherheit zu halten.“
Alle Bewohner von Camp Liberty seien geschützte Personen, heißt es in dem Brief; es wird hinzugefügt: „Wir bitten Sie respektvoll, die Möglichkeit zu prüfen, eine Friedenstruppe der Vereinten Nationen in Camp Hurriya zu stationieren und diese Möglichkeit dem Sicherheitsrat zur Kenntnis zu bringen.“
