
Während der letzten 40 Tage gab es Massenverhaftungen, weitere Folterungen, Schauprozesse, erzwungene Geständnisse und andere unterdrückende Maßnahmen, in denen das Regime versuchte, die Fortsetzung der Aufstände zu verhindern. Frauen und Mädchen gerieten in den Gefängnissen unter stärkeren Druck, ergänzte sie.
Sie beschrieb die Hinrichtung von politischen Gefangenen unter der Anklage des Moharebeh (Feinde von Gott) als Reflexion der niedrigen Moral des zusammenbrechenden Regime im Gegensatz zu den freiheitsliebenden Kräften der Gesellschaft. Wenn die Opposition als moharebeh angesehen wird, wann sind eigentlich alle Iraner moharebeh, wenn sie einen Regimewechsel wollen. Dadurch, dass das Regime den Begriff moharebeh als Krieg gegen Gott bezeichnet, zeigen sie ein deutliches Beispiel für die teuflische Denkweise des velayat-e faqih (absolute klerikale Herrschaft), welche alle göttlichen und menschlichen Normen verachtet und die eine Schande für den Islam, die iranische Geschichte und die Menschenwürde ist, sagte Frau Rajavi.
Frau Rajavi lobte die Mütter der Freiheitskämpfer und Gefangenen sowie die couragierten Frauen, die eine führende Rolle an vorderster Front bei den Aufständen spielen und sagte, dass die Iraner ohne Frage den Tag zu Ehren der Freiheitskämpfer des Ashura in eine weitere Ablehnung des velayat-e faqih verwandeln werden und dass sie bis zum Sieg weiter kämpfen werden.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
4. Februar 2010