NWRI – Die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin, Maryam Rajavi, bezeichnete den jüngsten Bericht der Internationalen Atomenergie Behörde (IAEA) über die nuklearen Aktivitäten des im Iran herrschenden religiösen Faschismus als Alarmglocke für die internationale Gemeinschaft. Frau Rajavi forderte den UN Sicherheitsrat auf, ohne weitere Verzögerung verschärfte Strafen für den Handel mit Öl, Waffen, Technik und auf dem Sektor der Diplomatie umzusetzen.
Frau Rajavi fügte hinzu: Der Bericht zeigt deutlich, dass das klerikale Regime nur in den Besitz von Atomwaffen kommen will. Das einzige Ziel dieses lächerlichen Manövers – in der Türkei schwach angereichertes Uran gegen 20%ig angereichertes Uran auszutauschen – ist für Beide die Anwendung verschärfter Strafen hinauszuzögern oder ganz zu verhindern und auch um Zeit für den Bau der Atombombe zu gewinnen. Jedes Zögern bei der Umsetzung der Sanktionen würde den im Iran herrschenden terroristischen Mullahs ermöglichen, schneller eine Atomwaffe in ihre Hände zu bekommen.
Unfähig, die Aufstände der mutigen Menschen im Iran zu unterbinden, braucht das klerikale Regime jetzt mehr denn je eine Atomwaffe für sein Überleben und wird niemals von diesem Ziel abrücken.
Deshalb ist der einzige Weg, die Region und die Welt von atomar bewaffneten Fundamentalisten zu befreien, ein Regimewechsel mit dem iranischen Volk und ihrem Widerstand.
Im jüngsten IAEA-Bericht steht, dass u.a. im Gegensatz zu relevanten Beschlüssen des IAEA –Gouverneursrats und dem UN Sicherheitsrat, in denen das Regime aufgefordert wird, seine Urananreicherung in Natanz und Arrak zu stoppen, das Regime sich dagegen weigert. Es hat weiter 20prozentiges Uran angereichert und treibt den Bau eines Reaktors in Arak voran. Es verweigerte den Zugang der IAEA zu der Anlage zur Produktion von Schwerem Wasser in Arak und verhindert ebenso, dass die Behörde Proben des im Moment gelagerten schweren Wassers entnimmt. Und es verweigert ein Zusatzprotokoll.
Der Bericht fügt hinzu, dass in den letzten beiden Jahren das Regime „sich weigerte, mit der Behörde die offen stehenden Fragen zu besprechen oder weitere Informationen zu liefern bzw. den Zugang zu den Örtlichkeiten oder Gespräche mit den Menschen zur Klärung der Bedenken der Behörde zuzulassen.“ So blieben Fragen zu der „möglichen militärischen Dimension“ des Atomprogramms unbeantwortet. Das Regime „ermöglichte nicht die notwendige Kooperation mit der Behörde, um bestätigen zu können, dass das gesamte Nuklearmaterial im Iran für friedliche Zwecke eingesetzt wird,“. Fügte er hinzu.
Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran
3. Juni 2010