
Das internationale Komitee auf der Suche nach Gerechtigkeit für die Delistung der PMOI“ bestehend aus 2000 Parlamentariern aus der gesamten europäischen Gemeinschaft wiederholte am 4. Dezember, dass die PMOI nicht länger auf der Liste steht. In einem Brief an die Außenminister der 27 EU Staaten erklärten sie, dass mit jedem Tag, an dem die EU Rat die Ausführung des Urteils blockiere, sie eine fundamentale Verletzung des Rechtes verursachen.
Nun kursieren Gerüchte, dass die französische Regierung wieder dem Druck aus Iran nachgibt und versucht, die PMOI auf die neue Terrorliste zu setzen. Die Informationen basieren auf fadenscheinigen Behauptungen ohne jeglichen Beweis durch den iranischen Geheimdienst. Die Mullahs befürchten einen Wandel zu Freiheit und Demokratie durch die PMOI (MEK). Frankreich, als einer der Gründer der EU, muss das Gesetz vor allen anderen Interessen schützen.
Das andauernde Verhalten der französischen Regierung führt zu einer ernsthaften Verletzung des Rechtes, besonders seitdem das Gericht urteilte, dass die Anschuldigungen gegen die PMOI nicht aus „ernsthaften Beweisen oder Schlußfolgerungen“ besteht. Die Gerichte waren besonders erzürnt darüber, das die französische Regierung die Anschuldigungen zwar angeblich allen 27 Mitgliedsstaaten zugänglich machte, aber es ablehnte, sie dem Gericht vorzulegen und damit nicht deutlich machte, vorher es seine Informationen bezog.
Die weitere Verachtung der Rechtsstaatlichkeit durch den EU Rat führt zu Spannungen zwischen den Institutionen. Zugleich ist es eine verhängnisvolle Beleidigung der Menschen im Iran, die für ein Ende der Tyrannei der Mullahs einstehen. Frankreich, dessen Nationales Motto Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit ist, muss seine moralischen Ansprüche in Sinne der Rechtsstaatlichkeit aufrecht erhalten.
Alejo Vidal-Quadras
Vizepräsident des Europäischen Parlamentes
Präsident des ISJ
Paulo Casaca MEP
Mitglied im Vorstand des ISJ
Vize- Vorsitzender der Freunde für einen freien Iran
Struan Stevenson MEP
Mitglied im Vorstand des ISJ
Vizepräsident der EPP-ED Gruppe