NWRI – Die Preise von Lebensmitteln des täglichen Bedarfs sind in den letzten sieben Jahren im Iran um 400 Prozent gestiegen. Das zeigen offizielle Zahlen, die veröffentlicht wurden. Die iranische Zentralbank veröffentlichte die Zahlen, die den Zeitraum betrachten, in dem Mahmoud Ahmadinejad iranischer Präsident war (2005-2012).
Die Rivalisierende Fraktionen im Regime beschuldigten prompt Ahmadinejad, für die Preissteigerungen verantwortlich zu sein.
Details der Preiserhöhungen wurden bereits vor zwei Wochen durch einen früheren Kommandeur der Revolutionsgarden bekannt gegeben. Er warnte dabei vor den Protesten der Farmer in Isfahan, die an Wassermangel leiden und wies darauf hin, dass es massive Unruhen geben wird, welche die Stabilität des Regimes bedrohen werden, wenn der Trend weiter fortgesetzt wird.
Der ehemalige Kommandeur der Revolutionsgarden, Mohsen Rezaie schrieb auf seiner Webseite:“ Die Ereignisse in Isfahan haben gezeigt, dass die Warnungen von Experten über die Konsequenzen wirtschaftlichen Drucks nicht aus der Luft gegriffen sind.“
„Die Nachricht aus Isfahan ist, dass schwere wirtschaftliche Probleme der Nährboden für Unruhen sind und dass sie zu großen Spannungen im gesamten Land führen.“