Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Das iranische Regime unternimmt Angriffe auf friedliche Proteste in Teheran

Am Donnerstag haben iranische Sicherheitskräfte eine friedliche Protestveranstaltung von Lehrern vor dem Gebäude der Unterrichtsabteilung in Teheran angegriffen.

Die Lehrer und Erzieher hatten handgeschriebene Schilder dabei, auf denen stand:

Der Protest war Teil einer größeren Bewegung nach einem landesweiten Aufruf von Lehrergewerkschaften: Iranische Lehrer hielten in 24 Städten Proteste  ab aus dem Anlass der Tages der Lehrer, der in jedem Jahr am 2. Mai im Iran abgehalten wird, verlangten die Einhaltung ihrer grundlegenden Rechte und forderten die Freilassung inhaftierter Lehrer.

Man versammelte sich jeweils vor den Ämtern für Bildung und Erziehung in den Städten.

Zu den anderen Städten, wo man sich beteiligte gehören Isfahan, Divandareh, Täbriz, Malard, Karaj, Hamedan, Kermanshah, Sanandaj, Qazvin, Marivan, Urmia, Yazd, Homayounshahr, Sari, Khorrmabad, Mahabad, Mashhad, Torbat-e Heydarieh, Kurdistan, Ardebil, and Javanroud. In allen versammelte man sich vor den Ämtern für Bildung und Erziehung der Städte.

Es ist anzunehmen, dass es Teilnehmer in noch mehr Städten gab, weil diese Liste von der iranischen Oppositionsgruppe der Volksmudschahedin des Iran (OVMI oder MEK) aufgestellt wurde, die bei der organisatorischen Hilfe für die Proteste in der iranischen Bevölkerung gegen das Regime seit Dezember 2017 beteiligt waren. Die Liste stammt also vom Beginn des neuesten Aufstands.

In Kermanshah konnte man Lehrer und Erzieher skandieren hören: „Majlis (Parlament) und Regierung kümmern sich nicht um die Lehrer“.

In vielen Städten hielten die Lehrer handgeschriebene Plakate hoch mit ihren Forderungen und Slogans.

In Hamadan war auf den Schildern zu lesen:

In Malard in der Provinz Teheran hielten die Lehrer Poster und Schilder hoch, auf denen stand::

Die Lehrer verlangen:

Im Verlauf des vergangenen Jahrs haben iranische Lehrer zusammen mit anderen Arbeitern und in der Regierung Beschäftigten Dutzende von Kundgebungen abgehalten und gegen wirtschaftliche Nöte, Misswirtschaft in der Regierung und das Fehlen politischer Freiheit protestiert. Dazu gehören auch drei landesweite Streiks von Lehrern im Oktober, November und Februar.

Der jetzige Angriff auf die Protestierenden erfolgt nur einen Tag, nachdem iranische Sicherheitskräfte mindestens 35 Menschen festgenommen hatten, weil sie an friedlichen Protesten zum Anlass des Internationalen Tag der Arbeit teilgenommen hatten.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstands, sandte ihre Grüße an die nach Freiheit begierigen Lehrer, die sich für ihre Rechte erhoben haben und forderte die Bevölkerung, besonders die Studenten auf, die Lehrer und ihre berechtigten Anliegen zu unterstützen. Sie rief auch internationale Menschenrechtsorganisationen und Lehrergewerkschaften in der ganzen Welt auf,  das iranische Regime zu verurteilen und dringend etwas zu unternehmen für die Freilassung der verhafteten und eingesperrten Lehrer.

 

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