
Während viele Nationen in der Welt damit fortsetzen, die Covid-19 Pandemie durch Massenimpfungen zurück zu drängen, gehen die Iraner durch die vierte Welle und sehen dabei steigende Opferzahlen, die auf der falschen Politik des Regimes beruhen. Neben den steigenden Todeszahlen müssen sich die Iraner in dieser Pandemie mit Armut und einer Wirtschaftskrise auseinander setzen.
Iran: Ausbruch des Coronavirus und die Herrschaft der Mullahs
In einem Artikel vom Sonntag mit dem Titel „Arbeiter verdienen ihr Brot mit ihrem Leben“ unterstrich die staatliche Zeitung Arman diesen Fakt:
„Während der Covid – 19 Ausbruch im Iran weiter geht, wird die Arbeiterklasse durch wirtschaftlichen Druck, schlechte Lebensbedingungen und einem Arbeitslosentsunami zerquetscht.“, heißt es in dem Artikel von Arman.
Laut Arman haben die Arbeiter „heute mit mehreren Problemen zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes und Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Niemand hörte zu Beginn der Pandemie auf ihre Stimmen, die unter einer falschen Politik (des Regimes) leiden, welche ihre Löhne nicht an die Inflation anpasst oder die etwas gegen Arbeitsunfälle unternimmt usw.“
Wie die Mullahs die iranische Wirtschaft zerstören
Arman gibt weiter zu: „Obwohl es keine exakten Statistiken über die Zahl der Arbeiter gibt, welche durch die Covdi-19 Pandemie ihre Arbeit im Iran verloren, zeigen die Nachrichten, dass Hunderttausende Arbeiter ihre Arbeit verloren haben und dabei kaum Unterstützung erhielten.“
„Doch das ist immer noch eine gute Nachricht! Weil Zehntausende andere Arbeiter keine Versicherung haben und nach Tageslohn im Dienstleistungssektor bezahlt werden. Mit der wachsenden Arbeitslosigkeit verschwinden ihre Stimmen im Niemandsland und sie vegetieren mit den geringen Zuschüssen des Arbeitslosengeldes dahin.“, ergänzt Arman.
„Kürzlich berichtete die Nachrichtenagentur ISNA, dass einige Werkstätten ihre Arbeiter in einen unbezahlten Zwangsurlaub geschickt haben. Diese Arbeiter können nun ihren Lebensunterhalt nicht mehr finanzieren“, setzt Arman fort.
Während es seine inhumane Covid – 19 Politik fortsetzt, machen das Regime und seine Lobbyisten die internationalen Sanktionen für die Verschlechterung der Coronavirus – Situation und die Wirtschaftskrise verantwortlich. Doch die falsche Wirtschaftspolitik des Regimes und seine Korruption sowie sein inhumaner Covid – 19 Plan sind der wahre Grund für die Verschärfung der sozialen und wirtschaftlichen Krisen im Iran.
Laut Arman „leben rund 60% in Armut und Covid-19 hat diese Zahl erhöht. Das Relativieren, der fehlende Sinn für Verantwortung und der fehlende Zugang zu Impfstoffen hat die Gesellschaft nun in diese vierte Welle getrieben.“
Arman unterstreicht, dass „Arbeiteraktivisten berichten, dass es sieben Millionen unbekannte Arbeiter im Land gibt, die auf dem Arbeitsmarkt im Land agieren, aber deren Aktivitäten nirgendwo registriert sind. Aktuell liegt die Lebensmittelarmut bei 670.000 Tomans pro Person. Wenn man eine Familie mit drei Personen ist, lässt der Mindestlohn viele arbeitende Familie unterhalb der Armutsgrenze oder an der Grenze der Lebensmittelarmut zurück.“
Am Montag gab die Zeitung Mostaghel zu, dass die Iraner – unter dem Mullahregime – nicht einmal in der Lage sind, ihre Krankenhausaufenthalte zu bezahlen.
„Reiche Länder waren in der Lage, einen ernsthaften Lockdown zu verhängen und die Bürger dabei zu unterstützen. In den unterentwickelten Ländern hingegen gab es Durchhalteparolen, zerstörerischen Wettbewerb, eine Vertiefung der Diktatur, Inkompetenz im Management, Korruption, Vertuschung von Fakten und Diskriminierung bis hin zu einem Punkt, wo private Krankenhäuser und Kliniken es offen ablehnen, Patienten trotz medizinischer und sozialer Absicherung und gar mit Zusatzversicherungen zu behandeln“, schrieb Mostaghel.
Weil sich die Krisen verschärfen und das Regime international immer isolierter wird, warnen die staatlichen Medien die Regimevertreter vor der „Gefahr“ eines weiteren Aufstandes.
„Die eindimensionale Denkweise sollte unsere Augen vor den anderen Gefahren nicht blind machen. Wird sollten die Gefahr der Ablehnung und der Revolten der Menschen nicht übersehen“, schrieb am Montag die Zeitung Mostaghel.