Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Ein großer Teil der Bevölkerung im Iran sieht sich damit konfrontiert, dass es keinen Zugang zu sauberem Wasser gibt

Die Menschen im Iran hatten sich in den letzten Jahren mit vielen Härten auseinanderzusetzen. Sie leiden unter den Folgen der Vernachlässigung der heimischen Probleme durch das iranische Regime zugunsten von Konflikten und Heldentaten im Ausland. Die sozialen Dienste im Land zerfallen in Stücke und mehr und mehr Menschen geraten in die Kategorie absoluter Armut.

Das Neueste ist, dass für viele Iraner zum Problem wird, was Menschen in der ganzen Welt täglich für selbstverständlich erachten – der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Schätzungen zufolge sind mehr als drei Viertel – genauer gesagt 80 % – davon betroffen.

Das wird natürlich neue Unruhe in dem Land verursachen, das sichtlich seit mehr als 12 Monaten unzufrieden ist. Die Proteste und Demonstrationen gegen die Regierung wurden das ganze letzte Jahr über im ganzen Land abgehalten und Analysten nehmen an, dass  jederzeit eine weitere gewaltsame Unruhe ausbrechen kann.

Die Warnung über einen großen Mangel des ´Zugangs zu trinkbarem Wasser wurde vom Forschungszentrum des Parlaments ausgesprochen. Dessen Bericht zu dem Thema gibt an, dass fast die Hälfte (46 %) der Bevölkerung des Landes schon mit Problemen dieser Art zu tun hat. Der Bericht warnt: „Als Ergebnis der Trinkwasserkrise waren  in manchen Städten Szenen der Unruhe zu sehen, die eine Herausforderung für die Behörden schaffen“.

Im Juni des vergangenen Jahres feuerten die Kräfte des Corps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) und der Polizei in der Stadt Khorramshahr auf Demonstranten. Die verärgerten Menschen protestierten gegen den fehlenden Zugang zu sauberem Wasser und es gab mehrere Verletzte und einen Todesfall. Solche Vorfälle ereigneten sich im ganzen Land.

Menschen, die an Wasserknappheit leiden, sind im ganzen Land  in Hunderten von Städten verbreitet. Die Situation ist eher dazu angetan, nur noch schlimmer zu werden.

Der Bericht des Forschungszentrums konstatiert, dass 2021 weitere 15 Millionen Iraner Beschränkungen der Verfügbarkeit sauberen Wassers erleben werden. Es wird geschätzt, dass die Krise 433 Städte erfassen wird.

Es ist dabei noch besorgniserregender, dass diese Krise sich noch verschärfen wird, wenn andere Faktoren wie der Klimawandel und eine Abnahme der Niederschläge  sich als gravierender erweisen als erwartet.

Die Situation der Umwelt im Iran ist ähnlich der politischen Situation – Unruhe und Chaos sind die Hauptkennzeichen, mit denen sie  derzeit zu beschreiben sind.

Trotz der vielen Herausforderungen, vor denen die Iraner stehen, hat sich das Kleriker-Regime weiterhin seinen Heldentaten in der Region verschrieben. Es gibt Milliarden für Kriege und Konflikte im Ausland aus und es unterstützt zahlreiche terroristische Ableger-Gruppen und Milizen.

Das Volk fordert einen Regimewechsel, weil es weiß, dass es keine Hoffnung gibt, dass sich seine Situation unter der Herrschaft der Mullahs verbessert. Es gab viele Gelegenheiten, dass es sich reformiert und gemäßigt wird, aber es schlägt jede Chance aus, die ihm gegeben wird. Außerdem wird den Menschen das Recht verweigert, ihre Schwierigkeiten mit diesem Regime zur Sprache zu bringen, da zahllose Protestierende systematisch verhaftet, gefoltert, eingesperrt und sogar hingerichtet werden.

 

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