
UANI hat heute folgende Presseerklärung veröffentlicht. Darin wird ein weiterer betrügerischer Akt des iranischen Regimes deutlich.
(New York, NY) – Seit Jahren kämpft die Gemeinschaft der europäischen Geschäftsleute gegen das Ausplündern ihres geistigen Eigentums, seiner Namen und Marken. Die iranische Strategie besteht darin, die Öffentlichkeit damit zu täuschen, dass sie Geschäftsbeziehungen mit europäischen Unternehmen hat und sie setzt damit legitimen Geschäften einem Risiko aus und sorgt für Imageschaden und rechtliche Untersuchungen.
In diesem Monat wies UANI auf das betrügerische Verhalten von Amitis, einer großen Firma im Iran, hin, die Verbindungen zu einer iranischen Einrichtung hat, die unter die US Sanktionen fällt. Es handelt sich um das Nationale Iranische Tankerunternehmen (NITC).
Amitis bezeichnet sich selbst als „autorisierter Händler“ der Christian Bürkert GmbH & Co. (Bürkert), einem deutschen Hersteller von Flüssigkeiten und Gassystemen. Nachdem die suspekte Kooperation der beiden Unternehmen untersucht wurde, forderte UANI von Bürkert eine Klarstellung seiner Zusammenarbeit mit Amitis.
Vertreter von Bürkert antworteten UANI und stellen dabei klar, dass das Unternehmen keinerlei Verbindung mit Amitis auf irgendeinem geschäftlichem Weg hat. Zudem machte das Unternehmen klar, dass die Aussagen von Amitis in ihrer Verbindung zu Bürkert „komplett falsch und eine Lüge“ sind.
Das Unternehmen sagte weiter, dass dieses „nicht ethische Verhalten im Iran üblich ist“. Bürkert weis, dass im Iran mehrere Webseiten des Unternehmens falsche Behauptungen aufstellen und sich als offizieller Vertreter von Bürkert im Iran ausgibt.
„Die europäischen Regierungen haben alles unternommen, um Geschäfte mit dem Iran anzuregen und das Scheitern dafür den europäischen Geschäftsleuten in die Schuhe geschoben. Doch diese wollen schlicht und ergreifend nicht mit dem Iran Handel betreiben. Die gleichen europäischen Regierungen haben sehr wenig getan, um ihre Geschäfte zu schützen, vor allem im Hinblick auf das Stehlen der Namen und Marken der Unternehmen durch den Iran“, sagte UANI Präsident David Ibsen. „UANI wird weiter daran arbeiten, die schmutzigen Geschäfte mit dem Iran aufzudecken und welche Geschäftsgebaren dafür verantwortlich sind, dass die Rechte von europäischen Unternehmen wie Bürkert gebrochen werden.“
Webseite von Amitis mit der Behauptung, ein von Bürkert autorisierter Händler zu sein (12. März 2019).
Der Fall Bürkert macht deutlich, wie skupellos der Iran das geistige Eigentum ausländischer Unternehmen stiehlt und dies muss rechtliche Konsequenzen haben. Die iranische Handelskammer (ICC) muss dafür sorgen, dass der Name Bürkert von der Webseite seiner Mitglieder verschwindet. Der Protest von Bürkert gegenüber dem ICC ist neu und es macht deutlich, dass der Iran ein immer schlechterer Boden für Geschäfte für europäische und amerikanische Unternehmen ist.
Der Direktor für Forschung bei UANI, Daniel Roth, sagte dazu:“ Das iranische Regime bricht die internationalen Gesetze und Normen und bleibt dabei ungestraft. Viele Unternehmen reagieren ähnlich, wenn ihr geistiges Eigentum gestohlen wird. Die nicht autorisierte Verwendung des guten Namen Bürkert ist nur die Spitze des Eisberges, wenn wir über den Raub des geistigen Eigentums durch den Iran reden. Dieser Raub ist massiv und es wird immer schlimmer. Wir raten allen Unternehmen, sich Bürkert anzuschließen und sich ebenfalls an die Handelskammer und seine Mitglieder zu wenden und damit zu drohen, dass rechtliche Schritte folgen werden. Es ist dringend nötig, weil die Unternehmen in dieser Hinsicht keine Hilfe von ihren eigenen nationalen Regierungen erwarten können.”