Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Ex – Huthi Vertreter gibt Verbrechen gegen das Volk vom Jemen zu

Die vom Iran unterstützen Huthi Milizen haben „schwere Verbrechen“ gegen das Volk vom Jemen zugegeben. Das bestätigte am Freitag der frühere Propagandachef  der militanten Gruppe, der sich von den Huthis abgewendet hat.

Abdelsalem Jaber, ein selbst ernannter Informationsminister der Huthis, erklärte am Sonntag während einer Pressekonferenz in Riad, dass die von Saudi – Arabien geführten Streitkräfte dringend den Jemen von den Huthis „befreien“ müssen, weil sie eine lange Liste von schweren Menschenrechtsverbrechen aufweisen. Die vom Iran unterstützte Miliz sorgt auch dafür, dass sie staatliche Institutionen in „Machtzentren“ verwandelt.

Jaber war einer der höchsten Mitglieder in der Huthi Miliz, welche die international anerkannte Regierung des Jemen stürzen will. Seit 2014 herrscht Krieg in dem Land. Er sagte, dass „die Gefangenen in den Gefängnissen der Huthis menschenunwürdig behandelt werden“ und dass dort schwerste Mißhandlungen statt finden.

Jaber sagte weiter, dass das Volk des Jemen „die Dominanz eines ausländischen Landes“ ablehnt, womit er die Dominanz des Iran über die Huthis meint. Das „Volk des Jemen lehnt die Huthis ab und wartet auf eine Gelegenheit, sie los zu werden“. Damit spricht er vor allem die Koalition unter Führung von Saudi – Arabien an, welche die Demokratie in Jemen wieder herstellen will.

Moammer al-Iryani, der Informationsminister der Regierung des Jemen, bestätigte am Samstag, dass Jaber und seine Familie von Sanaa aus nach Saudi – Arabien geflohen sind.

Sein Überlaufen kommt zu einer Zeit, wo es schwere Kämpfe zwischen den Regierungstruppen des Jemen – unterstützt von der Koalition – gegen die vom Iran unterstützten Huthi Rebellen gibt. Einer der Schwerpunkte der Kämpfe ist der Osten von Hodeidah. Ein Regierungssprecher sagte, dass die Schlacht mittlerweile „in einen Häuserkampf übergegangen ist.“

Am Samstag konnten die Truppen der Regierung die Kontrolle über das Krankenhaus zurück erobern. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International beschuldigt die Huthis, dass sie „das Krankenhaus in ein Militärhospital“ verwandelt haben und dass auf seinen Dächern Scharfschützen postiert waren.

Terrorlistung?

Die Trump Administration prüft derweil die Terrorlistung der vom Iran unterstützten Huthis. Sollte dies geschehen, wird auf die Gruppe ein erheblicher Druck ausgeübt, dass sie sich an internationale Standards hält. Dies ist Teil einer größeren Strategie des Weißen Hauses zur Eindämmung der iranischen Aktivitäten zur Destabilisierung der Region.

Del Wilder, ein Experte im Kampf gegen Terrorismus, sagte:“ Jeder weis, dass sie Terroristen sind und dass sie vom Iran kontrolliert werden, der selbst eine „terroristische Organisation“ ist. Doch so lange es keinen Regimewandel im Iran gibt, werden die Huthis, die Hisbollah, die Hamas und andere Gruppen weiter machen wie bisher und Terrorakte und Menschenrechtsverbrechen begehen.

Um es deutlich zu sagen: Die Huthis werden vom Iran geführt, was selbst dessen Sprecher Mohamed Abdel Salam zugegeben hat.

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