Am Dienstag, den 8. August, drei Tage nach der Gefangennahme von 48 Mitgliedern der kriminellen Revolutionsgarden durch die Freie Syrische Armee, kam Saeed Jalili, der Sekretär des Höchsten Nationalen Sicherheitsrates des Mullah-Regimes, nach Damaskus, um mit dem syrischen Vampir-Diktator zu sprechen.
Inzwischen sagte Generalmajor und Pasdar Firouz Abadi, der Stabschef der Streitkräfte des iranischen Regimes: „Saudiarabien, Katar und die Türkei sind verantwortlich für das Blut, das auf dem syrischen Boden vergossen wurde.“ Ali Larijani, der Sprecher des Parlaments der Mullahs, bedrohte die Vereinigten Staaten und eine Reihe von Ländern der Region, indem er erklärte: „Sie sind verantwortlich für den Mord an iranischen Wallfahrern und werden rechtzeitig die ihnen gebührende Antwort erhalten.“ (Nachrichtenagentur Fars am 8. August)
Während die Führer des Mullah-Regimes dem Skandal zu entrinnen versuchen, indem sie die Verhafteten als iranische „Pilger“ bezeichnen, hatte vor zwei Wochen der Sprecher des Außenministeriums erklärt: „Wegen der unsicheren Situation werden keine Pilger in dies Land geschickt.“ Die Botschaft des Regimes in Damaskus hatte ebenfalls anerkannt: „Die offizielle Entsendung von Pilgern nach Syrien wurde unterbrochen.“ (Staatliche Nachrichtenagentur ISNA am 4. August) Es ist interessant, daß an demselben Tage, an dem die Mitglieder der iranischen Revolutionsgarden verhaftet wurden, der Mullah Shahsavari von dem Amt des Regimes für „Hadji und Wallfahrt“ erklärte: „Angesichts der besonderen Situation in Syrien haben wir zur Zeit dort keine Pilger.“ (Nachrichtenagentur des IRGC Fars am 4. August)
Während der Sturz des syrischen Diktators näher rückt, verstärkt das Mullah-Regime seine Bemühungen, den syrischen Aufstand zu unterdrücken. Der Höchste Nationale Sicherheitsrat des Regimes, dem Ahmadinejad vorsteht, verfolgt beständig die Situation in Syrien und ergreift Maßnahmen zur Unterstützung des Regimes von Bashar Assad. Seine Entscheidungen werden nach Billigung durch Khamenei in die Tat umgesetzt. Die wirtschaftlichen Probleme Syriens werden beobachtet von Mehrab, der wirtschaftlichen Abteilung dieses Rates (die früher dem Geheimdienstministerium angehörte).
Zusätzlich zu dem Höchsten Sicherheitsrat wurde in der terroristischen Quds-Truppe ein besonderer Krisenstab für Syrien unter dem Kommando von Qasem Soleimani gebildet. Direkter Befehlshaber der in Damaskus verhafteten Garden ist einer der Kommandeure der Quds-Truppe; sein Deckname ist Haji Haider. Er ist der operative Kommandeur der Quds-Truppe im Libanon, doch wegen der Verschlechterung der Situation in Syrien wurde er nach Teheran versetzt und befindet sich jetzt im dortigen Hauptquartier der Quds-Truppe.
Der Kommandeur der Quds-Truppe im Libanon ist Brigadegeneral Mohammad Reza Zahedi (auch er derzeit in Damaskus). Er reist oft von Teheran in den Libanon und nach Damaskus. Von den
90er Jahren bis 2006 war er einer der operativen Befehlshaber der Quds-Truppe in Teheran. Im Jahre 2009 wurde er auf Befehl Ghasem Soleimanis und nach Billigung durch Khamenei zum Kommandeur der Quds-Truppe im Libanon ernannt. Sein Name erscheint auf der nach der Resolution des UN-Sicherheitsrates Nr. 1747 erstellten Liste der mit Sanktionen belegten Personen.
Gegenwärtig befindet sich General Razi Mousavi, einer der Kommandeure der Quds-Truppe im Libanon, in der Botschaft des Regimes in Damaskus und kümmert sich um die Versorgung.
Im Ministerium für auswärtige Angelegenheiten ist ein besonderes Komitee unter dem Vorsitz von Marvi, dem stellvertretenden Generaldirektor für den Nahen Osten, für Syrien zuständig.
Um Syrien wirtschaftlich zu unterstützen, wurde Hassan Kazemi Qomi, ein Kommandeur der Quds-Truppe, zum wirtschaftlichen Berater des Außenministers ernannt. Kazemi Qomi, ehemaliger Botschafter des Regimes in Bagdad, verfügt über eine große Zahl von Einrichtungen im Irak; er setzt sie jetzt in Syrien ein. U. a. pumpt er große Geldmengen in den Iran, indem er von dort importierte falsche Dinare gegen Dollars der Irakischen Zentralbank eintauscht. Kazemi Qomi benutzt auch die Bank „Islamischer Ilaf“ im Irak, die er vollständig kontrolliert, zu Geld-Transaktionen.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
9. August 2012