Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Geheimer Verkauf von 30 Unbezahlbaren Kunstwerken Aus Einem Teheraner Museum Nach Dubai Sorgt Für Kontroversen

Innerhalb des iranischen Regimes ist ein Skandal ausgebrochen, als Berichte über den geheimen Verkauf von 30 wertvollen Kunstwerken aus dem zur Teheraner Stadtverwaltung gehörenden Imam Ali Museum an die Oberfläche kamen. Iranische Staatsmedien, darunter die Nachrichtenagentur Tasnim, berichteten am 20. September, dass diese Kunstwerke, die Anfang des Jahres unter Aufsicht eines Stadtbeamten aus dem Museum entfernt worden waren, in Dubai diskret für Millionen von Dollar verkauft wurden.

Die Enthüllung wurde inmitten anhaltender Machtkämpfe zwischen den Fraktionen des Regimes ans Licht gebracht. Laut Tasnim wurden die Kunstwerke unter dem Vorwand, für eine Ausstellung ausgeliehen zu werden, aus dem Museum entfernt, was jedoch nie zustande kam und sie verschwanden anschließend.

Während einer Stadtratssitzung bestätigte Naser Amani, Mitglied des Stadtrats von Teheran, dass 30 Kunstwerke aus dem Imam Ali Museum verschwunden sind. Er fügte hinzu, dass diese einer Einrichtung außerhalb der Gemeinde anvertrauten Stücke nicht zurückgegeben worden seien und keine Ausstellung stattgefunden habe. Allein eines der Gemälde hat einen Wert von etwa 30 Milliarden Toman (etwa 500.000 Euro), was den erheblichen finanziellen und kulturellen Wert der fehlenden Stücke unterstreicht.

Amani äußerte sich frustriert über die mangelnde Reaktion der Teheraner Kultur- und Kunstorganisation, die das Museum verwaltet. Trotz zahlreicher schriftlicher Anfragen hat die Stadtverwaltung bislang keine Erklärung abgegeben. Amani versprach, das Thema in künftigen Ratssitzungen weiterhin zur Sprache zu bringen, falls keine zufriedenstellende Erklärung gegeben werde.

In den letzten Tagen kursierten Berichte darüber, dass die fehlenden Kunstwerke heimlich in Dubai verkauft wurden. Berichten zufolge hat World Art Dubai 14 iranische Meisterwerke aus dem Museum aufgelistet, was Bedenken hinsichtlich des Schicksals der gesamten Sammlung aufkommen lässt. Diese Nachricht löste öffentliche Empörung aus und führte zu einer verstärkten Prüfung des Umgangs Teherans mit der Angelegenheit.

Die Stadtverwaltung von Teheran hat diese Behauptungen jedoch kategorisch zurückgewiesen. In einer offiziellen Erklärung wies die PR-Abteilung der Teheraner Stadtverwaltung die Berichte als „empörende Lügen“ zurück und beschuldigte rivalisierende politische Fraktionen, Fehlinformationen zu verbreiten.

Dieser jüngste Skandal ist eine deutliche Erinnerung an die tief verwurzelte Korruption im iranischen Regime. Von der Veruntreuung nationaler Ressourcen bis hin zu geheimen Geschäften im Ausland haben die herrschenden Mullahs eine lange Geschichte der Plünderung des iranischen Reichtums zum persönlichen Vorteil.

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