Wie das Magazin berichtet, sollen Agenten des iranischen Geheimdienstes den in einem Auto versteckten Sprengstoff zur Explosion gebracht haben. Bei dem Anschlag auf das so genannte «PX»-Kaufhaus am 24. November 1985 waren 35 Menschen zum Teil schwer verletzt worden.
Ein Sprecher der Karlsruher Bundesanwaltschaft wollte sich in dem Blatt nicht zu den Ermittlungen äußern.
Unter Berufung auf Ermittlungen der Bundesanwaltschaft berichtet «Focus», die Bombenleger seien vermutlich Angehörige einer Todesschwadron gewesen, die im Auftrag der Machthaber in Teheran Attentate auf in Europa lebende iranische Dissidenten verübt habe.
Zu ihren Opfern zählten offenbar auch zwei Regimegegner, die 1987 in Hamburg und 1992 in Bonn ermordet worden seien. Zeuge der Bundesanwaltschaft im Fall des Frankfurter Anschlags sei ein früherer iranischer Geheimdienstbeamter, dessen Glaubwürdigkeit aber umstritten sei, schreibt das Magazin unter Berufung auf Berliner Sicherheitskreise.
Zu ihren Opfern zählten offenbar auch zwei Regimegegner, die 1987 in Hamburg und 1992 in Bonn ermordet worden seien. Zeuge der Bundesanwaltschaft im Fall des Frankfurter Anschlags sei ein früherer iranischer Geheimdienstbeamter, dessen Glaubwürdigkeit aber umstritten sei, schreibt das Magazin unter Berufung auf Berliner Sicherheitskreise.