Die Iraner kamen aus verschiedenen Städten der Welt nach Genf und fordern bereits seit vier Monaten, dass die UN den Schutz der Bewohner von Camp Ashraf übernimmt.
Sie riefen: Schutz für Ashraf, Jetzt, Jetzt, Jetzt, Schutz für Ashraf, sofort, sofort.
Camp Ashraf liegt im Nordirak und ist seit mehr als 20 Jahren der Wohnort der Mitglieder der Volksmojahedin Iran (PMOI). Sie sind geschützte Personen unter der vierten Genfer Konvention, doch irakische Einheiten unter dem Kommando von Maliki, dem irakischen Premierminister, griffen die Bewohner mehrere Male an und töteten sie.
Beim letzten Angriff auf Ashraf am 8. April 2011 starben 36 Zivilisten und mehrere Hundert wurden verletzt.
Das Massaker führte zur internationalen Verurteilung inklusive Frau Navi Pilay, der UN Hochkommisarin für Menschenrechte.
Seit Januar 2009 verhängten zudem die Einheiten Malikis eine medizinische Blockade über Ashraf aus der weitere Todesopfer folgten.
Nachdem sich die Nachricht über den Tod von Mohsen Ansari, einem weiteren Bewohner von Ashraf, der sein Leben wegen der Belagerung und der medizinischen Restriktionen verlor, herum gesprochen hatte, hielten die Demonstranten eine Schweigeminute für ihn ab und betonten, dass sie ihren Kampf fortsetzen werden, bis die UN den Schutz von Ashraf übernimmt und ihren Status als Flüchtlinge und ihrer Rechte erneuert.