Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Hinrichtung politischer kurdischer Gefangener verurteilt,Warnung vor Hinrichtung weiterer Gefangener

NWRI – Der iranische Widerstand appelliert an die internationale Gemeinschaft die Hinrichtung des 28jährigen Kurden Fasih Zasamani, ein politischer Gefangener zu verurteilen und warnt vor der zunehmenden Zahl von Hinrichtungen und der Eliminierung politischer Gefangener. Ruhe und Inaktivität von Seiten der internationalen Gemeinschaft angesichts der grausamen, systematischen Menschenrechtsverletzungen ermutigen lediglich das Regime, ihre Morde und Verbrechen gegen das iranische Volk fortzusetzen. In den frühen Morgenstunden am Mittwoch, dem 6. Januar, hängten Handlanger des Regimes Herrn Zasamani im Khoi Gefängnis. Er war bereits seit fast zwei Jahren im Gefängnis.

Am gleichen Tag verstarb die politische Gefangene Zahra Jaffari einen sehr mysteriösen Tod im Orumieh Gefängnis. Sie war ohne Verurteilung bereits seit fünf Monaten in Einzelhaft und wurde nun plötzlich in das Gefängnishospital verlegt, und dann außerhalb des Gefängnisses, wo sie verstarb.

Die mysteriöse Eliminierung politischer Gefangener durch brutale Methoden wie die Verabreichung von Gift oder Injektionen mit Giftspritzen ist eine gewöhnliche Methode in den mittelalterlichen Gefängnissen der Mullahs. Akbar Mohammadi, Valiollah Feiz-Mahdavi, Amir Hossein Heshmat-Saran und Omidreza Sayyafipour gehörten zu den politischen Gefangenen, die durch derartige grausame Methoden ermordet wurden.

Der iranische Widerstand appelliert an internationale Menschenrechtsorganisationen, vor allem die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte und an die UN Arbeitsgruppe für willkürliche Verhaftungen, den UN Sonderberichterstatter für Folter und andere grausame, menschenunwürdige oder entwürdigende Behandlung oder Bestrafung, die Zunahme der Morde an politischen Gefangenen im Iran zu verurteilen. Er fordert ebenfalls die Anwendung sofortiger, rechtswirksamer Maßnahmen, um die Morde an politischen Gefangenen zu verhindern und ihre Freilassung zu erreichen.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran
8. Januar 2010

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