
NWRI – Um 8:45 Uhr morgens (Ortszeit in Bagdad) am Mittwoch den 28. Mai wurde ein Sperrfeuer von Kugeln aus Kalaschnikows (AK47) aus nordöstlicher Richtung auf Camp Liberty abgefeuert. Eine der Kugeln schlug in der Nähe eines Wohncontainers der Bewohner ein. (Siehe die Fotos dazu)
Das Abfeuern von Kugeln auf das Gebiet des Lagers hat sich sehr oft ereignet. Es gefährdet die Sicherheit der Bewohner.
Am 14. Mai 2014 drang eine Kugel aus einer Kalaschnikow, die von außerhalb abgefeuert worden war, durch die Wand eines Containers und traf einen der Bewohner und verwundete ihn am Kopf. Das Einschlagen der Kugel gestern am Tage ist ein neues Warnsignal in Bezug auf die Verletzlichkeit der Bewohner von Camp Liberty und den Mangel an Sicherheit für sie. Es zeigt die unmittelbaren Bedrohungen, denen sie ausgesetzt sind.
Beobachter der UNAMI machten Film- und Fotoaufnahmen und bereiteten einen Bericht über den Ort, der gestern betroffen war, auf. Die Beobachter hatten auch vorher schon die Orte besucht, wo Kugeln, die von außen abgefeuert worden waren, eingeschlagen waren und die Container der Bewohner getroffen hatten, und darüber Berichte vorbereitet.
Der Iranische Widerstand hat oftmals die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen darauf aufmerksam gemacht, die sich schriftlich zu der Sicherheit der Bewohner verpflichtet haben, dass für Mindesterfordernisse an Sicherheit in Camp Liberty Sorge getragen werden müsse, besonders dadurch dass die 17.500 T-Mauern wieder angebracht werden und dass Schutzhelme und –westen aus Ashraf nach Liberty gebracht werden.
Die Teams der UNAMI zur Überwachung besuchen verschiedene Örtlichkeiten im Lager täglich und haben freien Zugang zu verschiedenen Plätzen. Sie sprechen mit den Bewohnern einzeln und privat oder in Gruppen. Die Bewohner teilen den Überwachern ihre Probleme mit, die den Mangel an Sicherheit und ihre Verwundbarkeit gegen alles, was auf sie abgefeuert wird, oder auch die inhumane Blockade von Anlieferungen betreffen, und erbitten Lösungen dafür. Bedauernswerterweise wird nichts unternommen in Bezug auf diese Anliegen und es besteht keine Aussicht, dass ihnen Rechnung getragen wird. (S. die Fotos)
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran
29. Mai 2014