Schon kurze Zeit später sei deutlich geworden, dass diese Politik zum Aufstieg von Präsident Ahmadinejad und dem Plan geführt habe, Atomwaffen zu produzieren. "Das hat die Welt an den Rand eines Krieges gebracht."
Rajavi rief den Westen auf, die Organisation der iranischen Volksmujaheddin von der Terrorliste zu streichen und "das Recht des iranischen Volkes anerkennen, sich einer Diktatur zu widersetzen." In einem Beitrag für die französische Zeitung "Le Figaro" schrieb Rajavi, seit dem Amtsantritt Ahmadinejads habe es im Iran etwa 4.000 Aufstände, Demonstrationen und Kundgebungen gegeben.
Auf den Protest von Studenten, Taxifahrern und Basar-Händlern in allen Landesteilen reagiere das Regime mit unbarmherziger Härte und Brutalität. "Diese Bewegungen senden eine einzige Botschaft", so Rajavi: "Die Iraner wollen den Wechsel und sind bereit, dafür den Preis zu zahlen."