
Die Juweliere waren die ersten, die mit dem Streik begannen und viele weitere Kaufleute schlossen sich an. So schlossen Schuhverkäufer, Boutiquen, Elektroläden und andere Ladenbesitzer ebenfalls ihre Läden, um sich mit den Juwelieren solidarisch zu erklären.
In der Touristenattraktion Naqsh-e-Jahan schlossen am Montag ebenfalls viele Geschäfte.
In einigen Fällen sorgte die staatliche Sicherheitspolizei (SSF) – die berüchtigte Polizeieinheit der Mullahs – dafür, dass Ladenbesitzer gezwungen wurden, ihre Läden zu öffnen. Aus Protest darüber gingen die Ladenbesitzer einfach nach Hause und erschienen am nächsten Tag nicht, um so ein Zusammentreffen mit der Polizei zu verhindern.
Der Streik wurde gestern auf weitere Städte ausgeweitet, so wurde zum Beispiel der Hauptmarkt in der westlichen Stadt Qazvin am Montag für einige Stunden geschlossen.