Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Iran Kurznachrichten – 11. September 2018

Eine Reihe von Klerikern in Karbala (Südirak) traf sich vor dem Konsulat des iranischen Regimes in der Stadt und rief: „Tod für Khamenei“.

Damit zielten sie direkt auf den obersten Führer Ali Khamenei im Iran ab. Die Demonstranten sind verärgert, weil sich Teheran in ihr Land einmischt und über seine vom Iran finanzierten Milizen Verbrechen begeht. Weitere Sprechchöre waren:

„Nein zum Pharao“, „Nein zum Teufel“, „Tod dem Prinzip der Mullahs“, „Nein zu Khamenei“, „Nein zu Chomeni“ in Bezug auf den Gründer des iranischen Regimes.

Am 10. September wurde in Miyanoab (West – Azerbaijan,) Kamal Ahmad Nejad von der kurdischen demokratischen Partei im Iran laut der Hangaw Organisation für Menschenrechte zum Tode verurteilt.

Ahmad Nejad saß zuvor vier Jahre in Haft.

Zwei Mitglieder der Peschmerga Partei von Kurdistan wurden am 9. September im Iran hingerichtet. Sie wurden zuvor von Revolutionsgardisten verwundet und gefangen genommen. Die Namen der hingerichteten Personen sind Ahmad Shabab und Nasser Azizi, die beide aus Mahabad, einer Stadt in der West – Azarbaijan Provinz, stammen.

Ein Bundesrichter aus Washington DC hat am Montag den Iran zu einer Zahlung in Höhe von 104,7 Millionen $ an die Opfer des Lastwagen – Bombenanschlages in Dhahran (Saudi – Arabien) verurteilt. Dabei starben 19 Mitarbeiter des US Militärs. Noch ist unklar, wann und wie die Summe für die Opfer eingezogen wird.

Die USA haben ihre Warnung an Fluglinien erneuert, dass sie vorsichtig bei der Nutzung des iranischen Luftraums sein sollen. Die Sorgen steigen, nachdem ein ziviler Betreiber aus den USA im Dezember 2017 von iranischen Kampfjets abgefangen wurde.

Das US Außenministerium rät seinen Bürgern, nicht in den Iran zu reisen, weil sie dort der Gefahr willkürlicher Verhaftung und Inhaftierung ausgesetzt sind. Das Flight Service Bureau sagte, dass es Probleme geben kann, wenn Flugzeuge wegen technische oder medizinischer Notfälle im Iran landen müssen.

Das Menschenrechtsgremium der UN hat eine in scharfen Worten gehaltene Erklärung veröffentlicht, in welcher der Iran aufgefordert wird, einen amerikanischen Gelehrten frei zu lassen, der bereits seit zwei Jahren in Haft sitzt, weil er historische Untersuchungen im Iran machte, welche die iranischen Behörden vorher genehmigt hatten.

Der Nationale Sicherheitsberater John Bolton sagte am Montag in Washington, dass man zusammen mit den Alliierten eine „stärkere Antwort“ geben wird, wenn Syrien erneut Chemiewaffen einsetzt.

Bolton machte diese Aussagen in einer öffentlichen Ansprache in Washington.

„Wir stehen mit den Briten und Frankreich in Verbindung….und sie stimmen uns zu, dass ein weiterer Einsatz von Chemiewaffen zu einer stärkeren Antwort führen wird“, sagte er in einer Fragestunde.

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