Agenten von unterdrückenden Einheiten wurden in großer Zahl in verschiedene Teile der Stadt verlegt.
Die Landwirte von Isfahan protestieren schon seit Jahren gegen die Ausplünderung des Landes durch die Revolutionsgarden. Nachdem die Garden mehrere Dämme am Zayande-Rud Fluß errichtet haben, fließt das Wasser nun in ihre Einrichtungen und sie lassen die Landwirte ohne Wasserzugang zurück. Die Bauern forderten, dass alle Projekte der Revolutionsgarden und der Regierung, welche die Wasserversorgung beeinflussen und damit ein Ausdörren ihrer Böden verursachen, gestoppt werden. Die Landwirtschaft ist für sehr viele Menschen in der Region die einzige Einnahmequelle, um zumindest ein sehr geringes Einkommen zu haben.
Die Ausschreitungen vom 27. Februar begannen, nachdem die Landwirte bereits monatelang protestiert hatten und nachdem am Freitag wütende Bauern aus Varzane und der Umgebung des Ortes eine Wasseranlage der Revolutionsgarden zerstört hatten. Am gleichen Tag noch gab es erneute Proteste, als man versuchte, die Anlage wieder in Betrieb zu bringen. Obwohl Agenten des Regimes Tränengas und Warnschüsse abschossen, nahmen die Proteste zu und die Regimekräfte wurden gezwungen, zu fliehen. Danach griffen die Bauern die Anlage erneut an und zerstörten sie.
Der iranische Widerstand lobt die heldenhaften Aufstände der Bauern und Landwirte in Khurasagan, Varazane, Ziar, Gavand, Gavkhuni und anderen Dörfern und Städten in der Isfahan Provinz. Er ruft alle Landsleute und vor allem die Jugend in der Isfahan Provinz auf, sich den tapferen Demonstranten anzuschließen und sich der Familien der getöteten Freiheitskämpfer, der verwundeten und inhaftieren Demonstranten anzunehmen. Der iranische Widerstand ruft zudem alle internationalen Menschenrechtsorganisationen auf, dringend aktiv zu werden und die Freiheit der Inhaftierten zu fordern.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
28. Februar 2013