Ali Larijani, der Sprecher des Parlaments der Mullahs, bezichtigte den Westen am Samstag der "Lüge" und sagte, dass die Vorschläge der IAEA zur Übergabe des angereicherten Uran für einen Gegenwert an 20% angereichertem Uran "weder logisch noch rechtlich gerechtfertigt sein kann" und sie "uns nur das angereicherte Uran wegnehmen" wollen.
Das Oberhaupt der iranischen Atomenergieorganisation, Ali Akbar Salehi, sagte: "Auch wenn es eine Abmachung für die Anreicherung in Russland gegeben hat, wird die Anreicherung in Natanz fortgesetzt."
Die staatliche Zeitung Kayhan schrieb am Samstag in ihrem Leitartikel: "Der Westen war in den letzten Wochen überglücklich, weil er glaubte, der Iran sei damit einverstanden, seine strategische Reserve an schwach angereichertem Uran 'ein für allemal' im Gegenzug für einige Versprechen auszuhändigen, und muss nun langsam feststellen, dass der Iran das nicht vorhat."
Als außerdem am Freitag die Frist für die Antwort auf den Vorschlag der IAEA verstrichen war, erklärte das staatliche TV Netzwerk des iranischen Regimes, dass die IAEA und andere in die Gespräche eingebundenen Länder auf den Vorschlag des iranischen Regimes reagieren sollten und verlangten dreist die Lieferung von 20%ig angereichertem Uran von den anderen Ländern anstelle das angereicherte Uran an Russland zu übergeben.
Der stellvertretende Majlispräsident verkündete am Donnerstag, dass er gegen den Vorschlag der IAEA und die Übergabe von 1.200 kg angereicherten Urans an Russland sei.
Um Zeit zu gewinnen, informierte das Regime in der vergangenen Nacht die IAEA, dass der "Iran akribisch verschieden Aspekte des vom Chef der IAEA, Mohammad Elbaradei, vorgeschlagenen Entwurfes untersucht, und nach der Abschlussbewertung werden wir in der nächsten Woche in Wien darauf antworten."
Khamenei und Ahmadinejad angesichts der zunehmenden sozialen Unzufriedenheit und dem landesweiten Volksaufstand, unfähig die Krise zu lösen und von internen Gräben zerrüttet, sehen den einzigen Weg ihrer Rettung und die Aufrechterhaltung ihrer despotischen Herrschaft in der Atombombe und sie werden ihr nukleares Projekt niemals aufgeben. Wenn sie diese Projekte aufgeben, wird das ihren Zerfall und Niedergang beschleunigen.
Das Versagen der neuen Gesprächsrunde und der Konzession für dieses Regime von der 5+1 Gruppe hat alle Vorbehalte beseitigt, die sich sofortigen Sanktionen für dieses Regime in den Weg stellten. Das ist ein notwendiger Schritt, um die terroristischen Mullahs davon abzuhalten, dass sie sich mit der gefährlichsten Waffe ausrüsten können.
Das Sekretariat des Nationalen Widerstandes Iran
24. Oktober 2009