
Die Forderung wurde von der Weltallianz der iranischen Kommunen zur Verteidigung der Bewohner von Ashraf und Liberty gestellt. Es ist eine globale Kampagne, die zum 25. Jahrestag des Massakers an politischen Gefangenen im Iran gegründet wurde.
In einer Erklärung der Allianz heißt es:“ 25 Jahre sind seit dem Massaker an 30.000 politischen Gefangenen durch das blutrünstige Mullahregime vergangen.“
„Dieses Verbrechen ist einer der grausamen Höhepunkte der Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch das iranische Regime und es ist mit den Genoziden des 2. Weltkrieges vergleichbar. Es ist eines der dunkelsten Kapitel der iranischen Geschichte.
„Chomeni wollte damals die Opposition der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) vernichten und somit das Überleben des Regimes auf lange Zeit sichern.“
„Doch er unterschätzte, welche Kraft das Blut der Freiheitskämpfer, die für ihren Wunsch nach Freiheit an den Galgen gingen, auf anderen Menschen hinterläßt. Ihre Seelen leben für immer in den freiheitsliebenden Iranern weiter.“
„Das iranische Volk und die Geschichte seines Landes erinnert uns immer daran, wer sein Leben für die Freiheit gab. Das Mullahregime wird seine Verbrechen solange fortsetzen, bis es gestürzt wird.“
Einige Verbrecher des 2. Weltkrieges sind immer noch auf der Flucht, doch die Verantwortlichen des Massakers von 1988 sitzen weiter an der Macht und finden sich in den höchsten Ebenen des Regimes wieder“, heißt es weiter.
Es wird ergänzt:“ Khamenei und viele andere hochrangige Vertreter des aktuellen Regimes, vom Präsidenten bis hin zu der Justiz und dem Geheimdienstapparat, waren bei dem Massaker direkt involviert. Und ihre Verbrechen an den Gefangenen, die auf täglicher Basis gefoltert und hingerichtet werden, gehen unvermindert weiter.“
„Die internationale Gemeinschaft hat sich in ihrem Verhalten gegenüber solchen Verbrechen nicht geändert. Es gehört zu einem der schändlichsten Aspekte der Beschwichtigungspolitik gegenüber dem religiös faschistoidem Regime und das iranische Volk zahlt dafür den höchstmöglichen Preis.“
Die Massaker an den Mitgliedern der PMOI/MEK in Ashraf und Liberty und in den Gefängnissen der Mullahs gehen ebenfalls weiter und die Mullahs halten an ihrem „Traum“ der Vernichtung der PMOI fest, so die Allianz weiter.
„Der „beschämende Schatten der Stille“ der internationalen Gemeinschaft führt dazu, dass das Regime allein im letzten Monat im Iran 90 Gefangene hinrichten ließ. Viele weitere Gefangene leiden an Peitschenhieben und Amputationen“, heißt es weiter.
„25 Jahre lang versuchen sie nun schon, durch das Hinrichten der Gefangenen die tiefe innere Krise im Land zu lösen und auch heute noch sieht das Regime seinen einzigen Weg zum Machterhalt darin, die Bewohner von Ashraf und Liberty abzuschlachten.“
Die Allianz ruft alle iranischen Gemeinden, Parlamentarier, Parteien und Menschenrechtsgruppen auf, zu der Verabschiedung von Resolutionen und anerkennenden Erklärungen bezüglich des Massakers von 1988 zu drängen und sie als Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder als Genozid zu bezeichnen. Sie sollen ihre Regierungen dazu bringen, dieses Massaker durch die UN zu untersuchen.
Die Leiter der Kampagne riefen zudem ihre iranischen Landsleute auf, zu demonstrieren und in den Demonstrationen eine UN Untersuchung zu fordern. Es sollen Beweise über die Verbrechen des iranischen Regimes gesammelt werden, wie die Orte der Massengräber und die Namen von Folterknechten und anderen Verantwortlichen, die an dem Massaker beteiligt waren.