Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Kampf gegen Huthi­Rebellen: Berlin blickt mit Sorge in Richtung Jemen

mdr  (30. März 2015) – von Robert Kiendl, Hauptstadtstudio Berlin: Im Jemen stehen die Zeichen auf Krieg. Seit Donnerstag unterstützen Saudi­Arabien und weitere arabische Staaten den Jemen im Kampf gegen die schiitischen Huthi­Rebellen. Ununterbrochen werden Luftangriffe auf Stellungen der Huthi­Miliz geflogen. Doch die Angriffe richten sich nicht nur gegen die Huthis,

es ist auch eine Machtdemontration gegen den Iran ­ und das könnte sich noch zu einem viel größeren Konflikt ausweiten.

Mit großer Sorge schauen auch die Spitzen der Berliner Regierungsparteien auf den Süden der Arabischen Halbinsel. Was sich zurzeit im Jemen abspielt, sei eine “menschliche und politische Katastrophe”, meint etwa Unions­Fraktionschef Volker Kauder.

CDU­Politiker Kauder ist gerade in Kairo, wo er heute den ägyptischen Präsidenten Al­Sisi trifft. Dass der nun zusammen mit den anderen Staats­ und Regierungschefs der Arabischen Liga beschlossen hat, eine gemeinsame militärische Eingreiftruppe aufzubauen, begrüßt Kauder ausdrücklich: “Das halte ich für einen großartigen Schritt, dass man sich nach vielen Jahren, in denen man sich nicht einigen konnte, jetzt doch einigen kann, ein Problem zu lösen. Ich werde darüber auch mit dem ägyptischen Präsidenten sprechen”, sagte der Unions­Fraktionschef im ZDF. Unmittelbar eingreifen, so Kauder, werde Deutschland in den Jemen­Konflikt nicht.

 

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