Khamenei hat vor allem vor dem revoltierenden Volk Angst, welches die beschämenden Wahlen Anfang 2012 nutzen könnte, um eine neue Dimension der Aufstände gegen das schauderhafter Regime des Velayat-e faqih zu starten.
In seiner Predigt zum Eid Fitr am 31. August bezog er sich auf die Aufstände von 2009 und sagte:“ Eine Wahl ist eine Herausforderung; man sollte aufpassen, dass diese Herausforderung nicht die Sicherheit des Landes beschädigt. Wahlen sollten unsere Sicherheit stärken. Man sollte nicht erlauben, dass etwas, was für unsere Sicherheit sein soll, dann unserer Sicherheit schadet. Ihr saht und spürtet, wie es ist, wenn der Feind die Wahlen benutzt, um unsere Sicherheit zu bedrohen. Jeder sollte wachsam und aufmerksam sein….wir müssen vorsichtig sein und bedenken, was wir tun. Wenn es Streit, Haß, Disharmonie und Arglist unter uns gibt….dann können wir uns nicht den Dingen stellen, die heute auf uns zukommen. Dies ist der wichtigste Rat, es ist eine absolute Notwendigkeit.“
Der Zustand des dekadenten Regimes des Velayat-e faqih ist so fragil, dass Khamenei nicht daran denkt, durch dieses Manöver wirklich Gefangene frei zu lassen oder den Hausarrest von Vertretern des Regimes aufzuheben, die Khomeni und Khamenei die Treue schworen und selbst leidenschaftliche Verfechter des Velayat-e faqih sind. Khamenei wird 100 Mal mehr verabscheut, als Gaddafi in Libyen oder Assad in Syrien und er hat nur eine Lektion aus den Aufständen der Region gelernt: Die Repressalien eskalieren zu lassen. In diesen Tagen wurden wir Zeugen einer Welle von Verhaftungen im Land, insbesondere in Täbris, Urumieh und anderen Azerbaijan Provinzen.
Khamenei, der bei der Eid Fitr Predigt über die meisten arabischen Staaten redete, erwähnte Syrien nicht einmal. Khamenei, der vor einigen Tagen noch Gaddafi unterstützte, indem der die libyschen Aufstände als von den USA und Israel gesteuert bezeichnete, sagte nun zu dem Nationalen Libyschen Übergangsrat:“ Es sind die gleichen Leute, die vor einer Weile noch zusammen mit den Unterdrückern des libyschen Volkes an einem Tisch saßen. Heute versuchen diese Leute, aus der Situation Kapital zu schlagen.“
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
31. August