Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Maliki „sehr verrückt und verärgert“ über die Anordnung des Spanischen Nationalgerichts, bildet ein Komitee zur Verhinderung von deren Konsequenzen

NWRI – Die irakische Nachrichtenagentur „al-Akhbar“ berichtete am Samstag, daß Premierminister Nouri al-Maliki unlängst aus seinen Beratern und Mitgliedern seiner Partei ein spezielles Komitee gebildet hat, um die Folgen der Anordnung des Spanischen Nationalgerichts zu verhindern, das die von der irakischen Regierung in Ashraf begangenen Morde untersucht.

 

Nach den Angaben der Nachrichtenagentur „al-Akhbar“ sagte eine Maliki nahe Quelle, seine Mitarbeiter hätten ihn davor gewarnt, die Entscheidung des Gerichts auf die leichte Schulter zu nehmen, da daraus einmal eine Konfrontation erwachsen könne. Die Quelle erklärte, Maliki habe anfangs die Situation verharmlost, doch als er sah, daß es sich hier um eine ernste Angelegenheit handelt, sei er vor Ärger wahnsinnig geworden und habe sich mit seinen Juristen in Verbindung gesetzt, um die Folgen der Gerichtsentscheidung aufzuhalten; er habe sofort ein Komitee eingesetzt, das eine Revision der Entscheidung des Spanischen Nationalgerichts betreiben soll.

Die Nachrichtenagentur „al-Akhbar“ fügte hinzu: Beobachter urteilen, der Schriftsatz des spanischen Gerichts beschreibe die politische und moralische Erbschaft, die Maliki hinterlasse – so in den Augen der Öffentlichkeit, so in den Augen der Weltpresse.

Exit mobile version