
die Europäische Union mit ihren Mitgliedstaaten, den Generalsekretär der Vereinten Nationen und die Hohe Kommissarin für Menschenrechte aufgerufen, den barbarischen Überfall auf politische Gefangene, der am Donnerstag von den Revolutionsgarden und den kriminellen Agenten des Geheimdienstes der Mullahs im Gefängnis Evin verübt wurde, sowie die unmenschliche Züchtigung etlicher politischer Gefangenen und ihre Verlegung in Einzelhaft scharf zu verurteilen. Sie verlangte desgleichen bindende, wirksame, sofortige Resolutionen, um die barbarische und kaltblütige Verletzung der Menschenrechte, die der den Iran beherrschende Faschismus begeht, zu beenden.
Frau Rajavi fügte hinzu: „Zur Brutalität der den Iran beherrschenden Mullahs, unter welchem Vorwand es auch sei, zu schweigen und untätig zu bleiben, heißt, den Prinzipien, zu deren Verwirklichung die Vereinten Nationen gegründet wurden und die die Europäische Union und die Vereinigten Staaten nach eigenem Bekunden schützen, den Rücken zu kehren.“
Sie betonte: „Der Überfall auf politische Gefangene im Gefängnis Evin fällt in die Zeit seit Rohanis Machtantritt, in der die willkürlichen Hinrichtungen teils Einzelner, teils von Gruppen, die bereits die Zahl 700 überschritten haben, weiter vermehrt werden. Er demonstriert die schwache Position des Mullahregimes und sein Grauen vor seinem unvermeidlichen Zusammenbruch.“ Weiterhin: „Hinrichtungen, Unterdrückung und Diskriminierung sind die Grundpfeiler der Mullahherrschaft und das kleinste Nachgeben auf diesen Gebieten wird den Sturz des Regimes beschleunigen.“
Frau Rajavi mahnte die Menschen, besonders die Jugend von Teheran, sich zugunsten der Gefangenen und ihren Angehörigen und in Solidarität mit ihnen zu erheben und nicht zuzulassen, dass das geistliche Regime in der letzten Phase seiner ruchlosen Existenz diese menschenfeindlichen Gewalttaten in den Gefängnissen und gegen die Gefangenen mit gesteigerter Intensität fortsetzt.
Bei dem Überfall, den Revolutionsgarden am Donnerstag, dem 17. April im Gefängnis Evin verübten, wurden etliche Gefangene schwer verwundet und erlitten hohen Blutverlust und Knochenbrüche an Kopf und Rippen. Unter ihnen befinden sich Gholamreza Khossravi, Assadollah Hadi, Javad Fouladvand und Assadollah Assadi in kritischem Zustand. Assadollah Hadis Zustand ist besorgniserregend, nach einer kürzlich durchgeführten Operation am offenen Herzen. Die gekauften Schläger zerschlugen die Besitztümer aller Gefangenen und nahmen ihre handgeschriebenen Aufzeichnungen mit.
Eine Reihe andere Gefangene, die im Gefängnishof aus Protest gegen diese Brutalität den Sprechchor „Tod dem Diktator“ riefen und Lieder sangen, wurden gleichfalls von den Unterdrückungskräften brutal zusammengeschlagen. Nach dem barbarischen Überfall wurden 31 Gefangene in Einzelzellen in Station 240 des Gefängnisses verlegt.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
18. April 2014