Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Maryam Rajavi:Verzögerung wirkungsvoller Sanktionen bringt Mullahs näher an die Atombombe

Maryam RajaviNWRI – Der aktuelle Bericht der internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) über das iranische Atomprogramm deutet darauf hin, dass die Erklärungen über die Anlage in Qom „das Vertrauen über das Nichtexistieren weiterer im Bau befindlicher Nuklearanlagen reduziert und Fragen aufwirft, wo andere Anlagen im Iran sein könnten, welche der Agentur nicht mitgeteilt wurden.“ Der Bericht ergänzt, dass die IAEA „… weiterhin Fragen über en Einsatzzweck der Anlage hat und wie sie in das iranische Atomprogramm passt.“

Dem Bericht zu Folge wurde die Anlage in Qom dazu gebaut, 3000 Zentrifugen aufzunehmen, welches im Gegensatz zu den Behauptungen des Regime steht. Sie ist nicht in der Lage, Elektrizität herzustellen, aber kann Uran für den Bau von Atombomben anreichern.

Im Gegensatz zu den Erklärungen des Regimes, dass der Bau der Anlage erst in der zweiten Jahreshälfte 2007 startete, betont die IAEA, dass sie vertrauenswürdige Dokumente inklusive Satellitenfotos habe, die zeigen “…dass eine eine Anlage existiert, die zwischen 2002 und 2004 gebaut wurde und dass die Anlage  den Betrieb 2006 wieder aufgenommen habe und bis heute läuft.” Der iranische Widerstand veröffentlichte die Existenz einer geheimen Nuklearanlage auf einer Pressekonferenz in Paris am 20. Dezember 2005.

Die Informationen des iranischen Widerstandes zeigen, dass viele Experten bei dem Bau und dem Betrieb beteiligt sind, darunter Morteza Behzad unf Hossein Zilooei, zwei Experten des Verteidigungsministeriums (MOD). Einige der Experten arbeiten am zentralen Kommandostand und an der Produktion von nuklearen Waffen, bekannt als Mojahedanlage. Sie grenzt an die Malek Ashtar Universität.

Nach dem letzten Bericht der IAEA hat das klerikale Regime aktuell 1763kg angereichertes Uran, welches eine extreme Steigerung der 250kg aus dem letzten IAEA Bericht am 28. August beträgt. Die Kilozahl an angereichertem Uran ist ausreichend für die Produktion von hoch angereichertem Uran für zwei atomare Sprengköpfe.

Die IAEA erwähnt in ihrem aktuellen Bericht die Weigerung des Regimes, mit der Agentur und seinen Inspektoren im Hinblick auf militärische Nutzung zusammen zu arbeiten und ergänzt, dass die Agentur immer noch “auf eine Antwort des Iran wartet, relevante Informationen von iranischen Behörden zu bekommen, welche sich mit der Sache beschäftigen. “ Der Bericht unterstreicht die Weigerung des Regimes, den wiederholten Fragen der IAEA zu antworten, welche Genehmigungen für “den Besuch von Personen, Informationen und Ortsangaben” benötigt, welche Anlagen zu testen sind und die Fragen in Bezug auf das Atomprogramm aufwerfen.

Die Agentur ergänzt weiterhin, dass der Iran kein Zusatzprotokoll unterschrieben habe und damit die UN Sicherheitsratsresolution verletzt und die Empfehlungen des IAEA ignoriert, darunter auch den zeitweiligen Stop der Urananreicherung.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, kommentierte den Bericht. Sie sagte, das dieses Projekt kein anderes Ziel habe, als Atomwaffen zu erlangen. Das iranische Regime hat Teile oder gar alles von seinem Atomprojekt in den letzten zwei Jahrzehnten vor den Augen der internationalen Gemeinschaft und der IAEA geheim gehalten. Frau Rajavi ergänzte, dass die landesweiten Volksaufstände und die internen Fehden in den letzten sechs Monaten die Führungsebene des Regimes erreicht haben und dass die Mullahs mehr denn je die Atombombe brauchen, um ihr Regime zu sichern.

Sie wiederholte, dass es keine Illusionen darüber gibt, dass das Regime die Politik des Westens mit Verhandlungen und Zugeständnissen nutzt, um sich mehr Zeit zu erkaufen, damit sie das Programm vollenden können, mit dem sie Massenvernichtungswaffen und eine Atombombe herstellen können.

Frau Rajavi sagte, dass es an der Zeit ist, dass der UN Sicherheitsrat sofortige Maßnahmen im militärischen-, diplomatischen-, technischen- und Ölsektor gegen das Regime beschließt. Sie wiederholte ebenfalls, dass jede Verzögerung mehr Zeit für das Regime bedeutet und den Mullahs den Weg zur Atombombe ebnet, welche zu einer beispiellosen internationalen Krise führt.

des Nationalen Widerstandsrates Iran
17. November 2009

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