1. Terrorlistung der PMOI war eine große Hilfe für das Überleben des religiösen Faschismus
2. Die Delistung ist eine erdrückende Niederlage der europäischen Beschwichtigungspolitik und der demokratische Wandel nimmt jetzt Tempo auf .Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstandes, sagte in Bezug auf die erfolgte Delistung der Volksmodjahedin Iran (PMOI), dass das Kernstück der europäischen Beschwichtigungspolitik zerschlagen ist und das „der Wind des Wandels“ durch den Iran wehen wird. Die Bemühungen des Mullahregimes, den Iranischen Widerstand zu vernichten, sind gescheitert.
Frau Rajavi sagte, dass die EU die PMOI für die Terrorlistung entschädigen muss. Für all den Schaden, den sie damit den iranischen Menschen zugefügt hat. Die EU muss jetzt wirkungsvolle Sanktionen verabschieden und dass Dossier über Menschenrechtsverletzungen des Regimes vor den UN Sicherheitsrat bringen, um sofortige und bindende Maßnahmen zu verabschieden.
Sie beschrieb den sieben Jahre lang andauernden rechtlichen und politischen Kampf für die Delistung als integralen Bestandteil im Kampf gegen den religiösen Faschismus und für die Einrichtung der Demokratie im Iran.
Frau Rajavi wiederholte, dass die Terrorlistung des Iranischen Widerstandes die Regentschaft des religiösen Faschismus im Iran verlängert hat. Sie erklärt die Gründe für die panische Reaktion der Mullahs in Bezug auf die Delistung der PMOI. Das iranische Regime schreckte nicht davor zurück, alle politischen und diplomatischen Wege zu benutzen, um Druck auszuüben, damit die PMOI auf der Liste bleibt. Einige Interessens- und Machtgruppen in Europa haben in den letzten Tagen alles in ihrer Macht stehende getan, um sich über die Gerichtsurteile hinweg zu setzen. Dazu gehört auch das nutzlose Einlegen einer Berufung. Alles nur, um dem Regime im Iran einen Gefallen zu tun.
Sie ergänzte, dass die heutige Entscheidung des EU Ministerrates einen Sieg für den Iranischen Widerstand ist und dass Gerechtigkeit über unbedeutende ökonomische Interessen und die Beschwichtigungspolitik gesiegt hat. In dieser Kampagne standen die europäischen Gerichte, die Parlamente und die Gesetzgeber an der Seite des Iranischen Widerstandes.
Die ungerechtfertigte Terroretickettierung der PMOI hat nicht nur dem Regime geholfen, seine Unterdrückung fort zu setzen, es half auch, die Expansion von Krieg und Blutvergießen in der Region zu fördern. Die einzige Lösung für die iranische Krise ist ein demokratischer Wandel durch das iranische Volk und seinen Widerstand. Statt an der Unterdrückung der demokratischen Opposition teil zu nehmen, sollte die EU den Iranischen Widerstand, der für Demokratie und die Trennung von Kirche und Staat im Iran einsteht, anerkennen.
Frau Rajavi erklärte, dass die weitere Terrorlistung in den USA nach den sieben Gerichtsentscheidungen und der Delistung in Großbritannien und nun auch in der EU, jetzt ungerechter denn je sei. Der wichtigste Teil des Politikwechsels in den USA durch den neuen Präsidenten in Richtung Iran ist, die Beschwichtigungspolitik mit dem Iran zu beenden und die PMOI von der Terroretickettierung zu befreien.
Sie deutete an, dass es nach der Delistung der PMOI an der Zeit ist, dass die irakische Regierung den Status der Ashrafbewohner als geschützte Personen unter der vierten Genfer Konvention anerkennt und all ihre ungerechten Beschränkungen gegen sie aufhebt.
Frau Rajavi dankte dem europäischen Komitee „Auf der Suche nach Gerechtigkeit (ISJ)“ unter dem Vorsitz von Dr. Alejo Vidal-Quadras, dem Vizepräsidenten des europäischen Parlamentes, welches aus 2000 Gesetzgebern aus ganz Europa sowie von prominenten Juristen und Rechtsanwälten, angeführt von Lord Slynn, dem früheren Richter des Europäischen Gerichtshofes, besteht. Sie dankte auch allen ehrenhaften Männern und Frauen, die unermüdlich gegen die ungerechte Listung kämpften und gratulierte ihnen zu ihrem Sieg.
Sekretariat des nationalen Widerstandsrates Iran