Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Grossbritannien: Brown droht das iranische Regime mit Öl- und Gas-Sanktionen

Der Premierminister Brown legt eine harte Gangart in der Außenpolitik ein. Grossbritannien will einen Boykott der Öl- und Gasindustrie Irans durchsetzen, wenn das Land sich mit seinem Atomprogramm weiter der internationalen Gemeinschaft widersetzt.

(Agenturen) Zugleich plädierte Premierminister Gordon Brown in einer Grundsatzrede zur britischen Aussenpolitik für einen «nüchternen Internationalismus» bei der Überwindung von Problemen wie jenen mit Teheran.

Dazu gehöre, dass die Rolle der Uno und anderer internationaler Organisationen beim Krisenmanagement deutlich gestärkt werde müsse, erklärte Brown am Montagabend in London.

Grossbritannien werde die Uno und die EU auffordern, schärfere Sanktionen vorzubereiten. «Iran sollte nicht im Zweifel gelassen werden, dass wir es ernst meinen», sagte Brown beim diesjährigen Festdinner des Londoner Bürgermeisters.

Anzeige  In seiner bislang umfangreichsten aussenpolitischen Rede sprach der Premier sich auch für eine Aufnahme Deutschlands und Japans sowie von Entwicklungsländern in Afrika, Asien und Südamerika als Ständige Mitglieder des Uno-Sicherheitsrates aus.

Brown lobte ausdrücklich die Stärkung der Beziehungen zwischen den USA sowie Deutschland und Frankreich, die seinerzeit durch den Streit über den Irak-Krieg gelitten hatten. Es sei kein Geheimnis, dass er jede Form von Anti-Amerikanismus in Europa ablehne, sagte er.

«Es ist gut für Grossbritannien, für Europa und die Welt, dass heute Frankreich und Deutschland und die Europäische Union stärkere Beziehungen mit Amerika aufbauen», betonte Brown.

Exit mobile version