
Ein 25-jähriger belutschischer Landsmann, der seit seinem 18. Lebensjahr inhaftiert ist
Das Frauenkomitee des Nationalen Widerstandsrates des Iran verurteilt aufs Schärfste das verbrecherische Todesurteil gegen Goli Koohkan, eine 25-jährige Mutter, die seit ihrem 18. Lebensjahr inhaftiert ist, und fordert sofortiges Handeln, um ihre Hinrichtung zu verhindern.
Goli Koohkan, eines der benachteiligten Mädchen aus Belutschistan, wurde im Alter von 12 Jahren zur Heirat gezwungen und brachte mit 13 einen Sohn zur Welt. Sie wurde von der Justiz des Regimes wegen eines Familienstreits, der zum Tod ihres Mannes führte, zum Tode verurteilt. Sie hat sieben Jahre im Gefängnis von Gorgan verbracht, und Berichten zufolge soll das Urteil bald vollstreckt werden.
Goli Koohkan ist vor allem ein Opfer des verbrecherischen Klerikerregimes und seiner mittelalterlichen Gesetze, die die Kinderehe institutionalisiert haben. Ihre Hinrichtung, nachdem sie seit ihrem 18. Lebensjahr inhaftiert war, entlarvt einmal mehr die Brutalität und das abscheuliche Gesicht dieses frauenfeindlichen Regimes.
Der Frauenausschuss fordert die Vereinten Nationen und ihre zuständigen Gremien, insbesondere den Sonderberichterstatter für die Menschenrechtslage im Iran und den Sonderberichterstatter für Gewalt gegen Frauen, sowie alle Menschenrechts- und Frauenrechtsverteidiger auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die Hinrichtung verurteilter Gefangener, insbesondere von Frauen, zu verhindern.
Nationaler Widerstandsrat des Iran – Frauenkomitee
- Dezember 2025
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