Agence France Press bezog sich heute auf einen Bericht des "iranischen arabisch-sprachigen Staatsfernsehens Al-Alam", in dem Regierungsvertreter zitiert werden: "Die Ermordung muss von den Pharisäern (Irans Oppositionsgruppe der Volksmojahedin im Exil) ausgeführt oder von dem Regime der Zionisten geplant gewesen sein." Die PMOI mit dieser Ermordung in Zusammenhang zu bringen, entbehrt jeder Grundlage. Die PMOI hat mit diesem Mord nichts zu tun. Der im Iran herrschende religiöse Faschismus verfolgt politische Ziele, in dem er die PMOI zu Unrecht beschuldigt und mit diesen Lügen die Hinrichtung politischer Gefangener rechtfertigt, die der PMOI angehören.
Nicht zum ersten Mal bringt das klerikale Regime die PMOI mit seinen eigenen terroristischen Verbrechen in Zusammenhang. Der Mord an christlichen Geistlichen 1994, der Mord an Pilgern in Mekka 1987, die Ermordung von Neda Agha Sultan während des Volksaufstandes am 20. Juni 2009 und die Ermordung der 11 Ashrafbewohner bei den Angriffen am 28. und 29. Juli 2009 wird unter anderem der PMOI zur Last gelegt.
Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
12. Januar 2009