
NWRI – Am 14. Februar fanden in Teheran mehrere Protestaktionen verschiedener Bereiche der iranischen Gesellschaft statt.
Berichte zeigen, dass rund 700 Menschen das Caspian Institut plünderten und einen Protest vor dem Parlament des iranischen Regimes abhielten.
Die Demonstranten trugen Plakate mit der Aufschrift:“ Ich gab mein Geld an jemanden, dem ich vertraute. Das Caspian Kreditinstitut wurde von der Islamischen Republik lizensiert.“
Weitere Berichte zeigen, dass eine Gruppe von Ingenieuren und Experten der Telecom vor dem Parlament protestierte und den Erhalt ihrer Arbeitsplätze forderte.
Die Gruppe der Ingenieure und Arbeiter für Hochspannungstechnik rief zum Stopp der Privatisierung des Sektors der Hochspannungselektrizität auf.
Auf Plakaten stand:“ Die Auslagerung des Sektors der Hochspannungselektrizität ist eine Verletzung der Rechte der Mitarbeiter, der Arbeiter und Ingenieure des Unternehmens. Wir rufen zum Stopp der Privatisierung auf.“
Weiterhin protestierte eine Gruppe von Leitern von Landwirtschaftsbetrieben vor dem Parlament. Auch sie riefen zum Erhalt ihrer Arbeitsplätze auf.
Sie forderten eine Änderung ihrer Beschäftigungsverhältnisse, eine Lösung der Versicherungsprobleme und eine Reform der Vorschriften für Landwirtschaftsbetriebe im Iran.
Am Morgen des 14. Februars versammelten sich zudem rund 150 Lehrer, die 2016 in den Ruhestand gingen, vor dem Büro für Planung und Budgetorganisation und forderten die Zahlung von Boni aus 30 Dienstjahren.
Die Demonstranten sagten:“ Alle Regierungsabteilungen geben nach 30 Dienstjahren einen Bonus für die Leute, die in den Ruhestand gehen. Doch keiner von uns hat im letzten Jahr diesen Bonus bis heute erhalten und wir gehen davon aus, dass das Geld bereits in andere Bereiche geflossen ist.“