NWRI – Nuri al-Maliki und irakische Verbindungsleute des iranischen Regimes haben unter dem Druck des iranischen Regimes die Belagerung und Unterdrückung von Ashraf verstärkt und bereiten damit weitere gewaltsame Maßnahmen vor. Einige der Vorfälle waren folgende:
1. Vor kurzem wurden sieben Wohnwagen an der südlichen Seite von Ashraf postiert, in denen MOIS Agenten wohnen. Zuvor hatte ein irakisches Bataillon bereits am 30.November 2010 zur „Sicherheit der Bewohner“ unter Nafe al-Issa, einem Kontaktmann des unterdrückenden Komitees im Büro des irakischen Regierungschefs ein großes Zelt, in dem bis zu 200 Personen leben können, für MOIS Agenten aufstellen lassen. Nafe al-Issa ist als Lakai des klerikalen Regimes bekannt. Er steht im direkten Kontakt mit den MOIS Vertretern Haji Ali Navidi und Falah Sheibani, einem irakischen Angestellten in der iranischen Botschaft. Er hat den Iran mehrere Male besucht und bekommt von einer dem MOIS gehörenden Vereinigung mit dem Namen Habilian seinen Lohn. Er bekam vom MOIS die Aufgabe, ein Komitee zu gründen, das die Proteste von „Familienangehörigen“ am Eingang von Ashraf organisieren soll.
2. Seit Samstag morgen (4.Dezember) hat ein irakisches Bataillon einige Baumaschinen und viele Soldaten zur südöstlichen Ecke Ashrafs verlegt, um dort Anlagen und Straßen für Agenten zu bauen und Installationen zu tätigen. Leutnant Latif Abdul Amir Hashem und andere Bataillonsoffiziere haben diese Maßnahme überwacht. (siehe Fotos).
3. Unter dem Deckmantel angeblicher Familienangehöriger gingen MOIS Agenten, die bereits vor Ort sind, zum Eingang von Ashraf und bedrohten mit vermummten Gesichtern die Bewohner mit Ermordung und damit, das Camp in Brand zu setzen. Einige dieser Agenten wurden bereits in früheren Jahren nach Ashraf geschickt, um die PMOI zu infiltrieren, doch sie wurden nach ihrer Aufdeckung ausgewiesen.
4. Es wurde in den letzten zwei Jahren Geld für Serviceeinrichtungen der Agenten der Mullahs ausgegeben, damit sie Elektrizität und Wasserversorgung haben, es wurde repariert und modernisiert, aber Ashraf selbst hat seitdem nicht einen Beutel Zement gesehen. Einige Gebäude bedürfen nach 25 Jahren dringende Reparaturen.
In den letzten beiden Jahren konnten Schäden an Dächern wegen fehlendem Isolationsmaterial, Zement und Ziegelsteinen nicht repariert werden. Das Ergebnis ist, dass die Decken in den Wintermonaten nicht dicht sind. In vielen Fällen brachen Teile heraus und starke Risse entstanden und es gibt Einsturzgefahr. Viele der provisorischen Dächer gehen kaputt, weil man sie nicht reparieren oder erneuern kann (siehe Fotos). Straßen und Gehwege sind ebenfalls in einem schlimmen Zustand.
Verstärkte Komplotte und unterdrückende Maßnahmen des iranischen Regimes gegen die Bewohner von Ashraf zeigen, dass das zerfallende Regime Angst vor dem Widerstand der PMOI und der weitreichenden Unterstützung für Ashraf in der ganzen Welt hat, darunter zählen auch die Anhörungen im US Kongreß und im EU Parlament, indem die Sorgen über die Situation von Ashraf deutlich wurden. Ebenso haben 5000 französische Bürgermeister und Amnesty International eine Erklärung abgegeben.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
6. Dezember 2010