
Das iranische Regime verschleudert Milliarden Dollar in Stellvertreterkriegen und der Unterstützung von terroristischen Gruppen im gesamten Mittleren Osten. Sein Volk hingegen leidet massiv an den Konsequenzen von Armut und so streiken alle gemeinsam für bessere Bezahlungen und Arbeitsbedingungen.
Am 16. Oktober kamen die Rentner als neue Gruppe der Demonstranten im Iran hinzu. Sie schließen sich an die Welle der Streiks der Lastwagenfahrer, Ladenbesitzer und Lehrer in den landesweiten Protesten an. Die Rentner mussten auf die Straße gehen, weil sie große Sorgen wegen der immer schlechteren Lebensbedingungen unter den Mullahs im Rahmen der Wirtschaftskrise, der starken Inflation und der gestiegenen Lebenskosten haben, welche die Rentner besonders hart treffen.
Jamshid Taqizadeh, der Direktor des Nationalen Rentenfonds, sagte dazu:“ Die iranischen Rentner haben 67% ihrer Kaufkraft verloren und sie leben in sehr harten und erbärmlichen Bedingungen.“
Ein Rentner sagte:“ Unsere aktuelle Situation ist desaströs und auch die Jugendlichen haben für ihre Zukunft keine Hoffnung. Die Jugendlichen im Land haben begriffen, dass alles nur noch schlimmer wird. Daher haben sie sich entschlossen, das Regime zu konfrontieren und in Widerstandseinheiten zusammen geschlossen, um gegen das Regime zu protestieren.“
Viele der Teilnehmer der Demonstrationen waren Lehrer im Ruhestand. Ihre Pensionen sind noch schlechter als die Pensionen von anderen Rentnern.
Einer der Demonstranten sagte:“ Wir haben genug von all der Armut und dass wir für kein Geld übrig haben. Ich habe drei Jahrzehnte als Lehrer gearbeitet und meine Pension reicht gerade einmal für 10 Tage im Monat. Was soll ich mit dem Rest des Monats machen?“
Aktuelle Berichte sprechen von Protesten in mehreren größeren Städten, zum Beispiel in Isfahan. Dort rufen die Demonstranten „Kein Gaza, kein Libanon, kein Syrien. Mein Leben für den Iran!“ und damit zeigen sie deutlich, dass sie genug davon haben, dass das Regime Milliarden Dollar für die Aufrechterhaltung anderer brutaler Regime und Terrorzellen ausgibt, während das eigene Volk hungert.
Es ist für viele unerträglich, dass das Land mit natürlichen Ressourcen gesegnet ist und dennoch in Armut lebt. Dies ist das Resultat von Jahrzehnten der Korruption und des Missmanagements der Mullahs. Es ist schwer zu sagen, wie viel Geld das iranische Regime an terroristische Gruppen verschleudert, weil viele Transaktionen über Waffenlieferungen, Ausrüstung, eigene Kämpfer oder Mitarbeitern der Revolutionsgarden über iranische Fluglinien erfolgen und weniger über harte Währung.
Die Sprecherin im US Außenministerium, Heather Nauert, hat – wie viele andere in der Welt auch – den streikenden Iranern ihre Solidarität ausgesprochen.
Sie schrieb auf Twitter:“ Wir beobachten die landesweiten Streiks im #Iran. Wir unterstützen das Recht des iranischen Volkes auf den friedlichen Ausdruck seiner berechtigten Forderungen. Die Streikenden haben eine Nachricht für das Regime und sie lautet, dass es damit aufhören soll, den Wohlstand des Landes im Ausland zu verschleudern und ihn statt dessen für das eigene Volk einzusetzen.“