Dem Bericht von Mehr zu Folge sagte Mohseni Ejej: Die Sicherheits- und Geheimdienstkräfte führen die Untersuchungen bei den Verhafteten und die Klageschriften werden bald dem Gericht übergeben werden. Das Gericht wird seine Urteile im Rahmen der Rechtsprechung schnell und zügig verhängen.
Er ergänzte: Die Sharia schreibt die Todesstrafe für diejenigen vor, die gegen das System, den Imam oder den obersten Führer revoltieren. Diejenigen, die tödliche oder nicht tödliche Waffen benutzt haben, um Terror unter der Bevölkerung zu stiften, werden als Mohareb (Feinde Gottes) angesehen und müssen zum Tode verurteilt werden. Die Inhaftierten, die dieses nicht taten, werden ohne Gnade nach den Gesetzen der Sharia und des Gesetzes verhaftet, weil ihre Ultimaten schon vor langer Zeit ausgesprochen wurden.
Der iranische Widerstand warnt vor einer Massenhinrichtung der Gefangenen der Aufstände und der Sympathisanten der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) unter der Rubrik des „Moharebeh“ (sich im Krieg mit Gott befindend).
Mullah Ebrahim Raeesi, der erste Stellvertreter der iranischen Justiz erklärte in dieser Hinsicht: Was am Ashura Tag geschah, kann als Beispiel für Moharebeh gesehen werden. Moharebeh kann sich aber auch auf eine gesamte Organisation beziehen. Eine Organisation wie die Monafequin (degradierender Begriff, den das Regime für die PMOI verwendet) kann eine Mohareb Organisation sein. Jeder, der den Monafequin in welcher Hinsicht auch immer hilft, unter der Tatsache, dass diese Bewegung eine organisierte Bewegung ist, trägt den Titel eines „Mohareb“ (Staatliches TV, 30. Dezember 2009)