Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Sanktion gegen iranische Regime

Sanktionen – der unbedingt und sofort notwendige erste Schritt, um vorzubeugen, dass die Mullahs keine Atombombe erhalten   
 
 NWRI – Die Äußerungen von Mahmoud Ahmadinejad, dem Präsidenten der Mullahs, am Sonntag, dem 7. Februar über die Produktion von 20 Prozent angereichertem Uranium und sein Eingeständnis, dass das Regime lasergestützte Technik für die Anreicherung besitze, ist ein wahnwitziger Erpressungsversuch und eine verachtenswerter Versuch, internationalen Sanktionen zu entkommen. Angesichts der landesweiten Aufstände des iranischen Volkes und der Abwärtsspirale hin zu seinem unmittelbar bevorstehenden Untergang, braucht das hoffnungslose klerikale Regime Atomwaffen, um sein Überleben sicher stellen zu können.

Ahmadinejad beauftragte am Sonntag offiziell das Oberhaupt der Atomenergieorganisation der Mullahs, mit der Produktion von 20 prozentig angereichertem Uran zu beginnen. In seiner Rede auf der „Ausstellung der Errungenschaften des Zentrums für Laserwissenschaft und Technik“ sagte Ahamdinejad: „Mit dem Einsatz von Laser mit Präzision, hoher Geschwindigkeit und der entsprechenden Qualität kann Uranium auf unterschiedlichen Niveaus angereichert werden … Natürlich will der Iran in diesem Gebiet keine Laser einsetzen. Mit Gottes Hilfe werden wir die 20prozentige Anreicherung mit den vorhanden Zentrifugen beginnen und dadurch unseren Bedürfnissen gerecht werden.“

Ahmadinejad, die Marionette des Obersten Führers der Mullahs, behauptete zu Unrecht, dass die Errungenschaften, die während der Ausstellung gezeigt werden „die Ergebnisse der 2-3jährigen Anstrengungen der Wissenschaftler unseres Landes sind, während andere mehr als 20 Jahre brauchten, um auf den gleichen Leistungsumfang zu kommen.“ (Nachrichtenagentur Fars, 7. Februar 2010).

Die durchschaubaren Lügen Ahamdinejads über die Lasererrungenschaften des Regimes und seine Ablehnung, Lasertechnik für die Urananreicherung zu nutzen, fällt mit dem Zeitpunkt zusammen, in dem sogar die Geschichte der Aktivitäten des Regimes im Bereich der Laseranreicherung auf Jahre zurückblicken kann und der iranische Widerstand das Projekt des klerikalen Regimes zur Laseranreicherung in zahlreichen Fällen angeprangert hat, wie zum Beispiel:

• Im Mai 2003 prangerte der iranische Widerstand auf einer Pressekonferenz zum ersten Mal das Anreicherungsprojekt in der zur Atomenergieorganisation gehörenden Anlage Lashgar-Abad in der Nähe von Karaj, im Westen Teherans an. Nach einer Inspektion durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) im Jahr 2004 wurde entdeckt, dass in dieser Anlage an einem Projekt zur Anreicherung über Laser gearbeitet wird. Als Kopf des Laserforschung in dieser Anlage wurde Jamshid Sabbaghzadeh identifiziert, der ebenso wie Mohsen Fakhrizadeh, ein Dozent für Atomphysik an der so genannten „Imam Hussain“ Universität ist und zum Islamischen Revolutionären Gardecorps (IRGC) des iranischen Regimes gehört.

• November 2004 veröffentlichte der iranische Widerstand auf einer Pressekonferenz in Paris das Laseranreicherungsprojekt im Center for Readiness and New Defense Technology (Lavizan2) und Parchin. Es wurde aufgedeckt, dass, dass die Laseranreicherung unter der Kontrolle des Verteidigungsministeriums der Mullahs steht.

• Im März 2005 wurde auf einer Pressekonferenz in Washington enthüllt, dass in einem geheimen Tunnel in Parchin die Arbeit an einem Laseranreicherungsprojekt unter der Leitung von Mohammad Amin Bassam, einem der Experten für Atomtechnik des Regimes im Verteidigungsministerium steht.

• Im September 2006 gab der iranische Widerstand in den USA bekannt, dass die Atomenergieorgansisation seine Arbeit an dem Projekt unter der Führung von Jamshid Sabbaghzadeh trotz der Erklärung des klerikalen Regimes vor der IAEA über die Einstellung der Laseraktivitäten in der Lashgar-Abad Anlage wieder aufgenommen hat.

• Im Februar 2008, prangerte Herr Mohammad Mohadessin, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des NWRI die Kommandostelle und die Entwicklung von Atomwaffen in der Mojdeh Anlage zusammen mit ihren zahlreichen Komponenten an, zu denen auch die Laseranreicherung gehörte.
Die Aktivitäten des Verteidigungsministeriums des Regimes und der IRGC über Jahre hinweg, für die Lasertechnik eingesetzt wurde, verfolgten das Ziel, das notwendige Material zum Bau von Atomwaffen zu beschaffen. Diese Aktivitäten gingen von der Anlage Pardis in Teheran und von der Malek-e Ashtar Universität aus.

Heute deuten alle Zeichen auf die Tatsache hin, dass das klerikale Regime unter kompletter Missachtung internationaler Beschlüsse und Aufrufe zum Stopp seiner atomaren Projekte seine verhängnisvollen Arbeiten auf dem Atomsektor vorantreibt. Mit dem ihnen eigenen Terror und ihrer Gefühllosigkeit prahlen jetzt die herrschenden Kleriker über die Herstellung von 20 Prozent Kernbrennstoff. Unter solchen Umständen wird jede Verhandlung mit dem Regime über seine Atomprojekte nicht nur zu keinem positiven Ergebnis führen, sondern wird das Regime auch noch mit mehr Zeit belohnen, die es für die Herstellung von Atomwaffen braucht.

Es ist höchste Zeit für die internationale Gemeinschaft die unmittelbare Gefahr zu erkennen, die von einem nuklear bewaffneten iranischen Regime ausgeht und mithilfe von umfangreichen Sanktionen im Bereich von Waffen, Öl, Technik und Diplomatie als den ersten schnellen und entscheidenden Schritt zu verhängen, um sie vom Besitz von Atomwaffen abzuhalten.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandrates Iran
8. Februar 2010

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