
Javad Sarif und Qassem Soleimani
Am Freitag wurde ein berüchtigter Verbrecher und die Nummer eins unter den Terroristen der Welt Qassem Soleimani durch einen Luftschlag der Vereinigten Staaten im Irak getötet. Soleimani war Oberbefehlshaber der Quds Armee in dem Corps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC).
Die Bevölkerung im Iran und Millionen Bürger in der ganzen Welt jubelten nach seinem Tod und das iranische Regime erlitt einen irreparablen Schaden. Einer derer, die mit ganzem Herzen um Soleimani trauerten, war Mohammad Javad Sarif, der sogenannte „moderate“ Außenminister des Regimes.
Sarifs Trauer über den Tod Soleimanis zeigt die Wirklichkeit, dass jene Mäßigung und die Gemäßigten innerhalb des Regimes reine Fiktion sind und dass Apologeten des Regimes wie Sarif und Terroristen wie Soleimani zwei Seiten einer Medaille sind.
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— NCRI-FAC (@iran_policy) September 25, 2019
Sarif, ein naher Freund von Soleimani, schrieb auf Twitter: „Der Akt internationalen Terrors der USA, durch den General Soleimani ins Visier genommen und getötet wurde – der effektivsten Kraft im Kampf gegen Daesh, Al Kaida und andere – ist extrem gefährlich und eine dumme Eskalation. Die USA tragen die Verantwortung für alle Folgen ihres schurkenhaften Abenteurertums“.
Sarif hat bei mehreren Gelegenheiten Soleimani gelobt.
In einem Interview mit der staatlichen Tageszeitung Entekhab vom 1. September 2019 äußerte Sarif: „Oberbefehlshaber Soleimani und ich empfanden nie, dass wir irgendwelche Differenzen gehabt hätten. Wir haben seit mehr als 20 Jahren eng zusammengearbeitet…
Beim Angriff der USA auf den Irak hatte ich als Vertreter des Iran in New York … die stärkste Koordination mit Kommandeur Soleimani. Als ich danach Minister wurde, entschieden wir beide, dass wir sicherstellen wollten, uns mindestens einmal in der Woche zu treffen, wenn wir beide in Teheran sein würden, um die letzten Entwicklungen durchzugehen und die notwendige Koordination vorzunehmen“.
Am 5. November 2018 äußerte Sarif gegenüber dem Parlament des Regimes: „Wir sind kein System, wo jeder für sich operiert…. Wie können wir etwas in diesem Land tun, ohne darüber zu berichten? Es ist nicht so, als ob wir danach gestrebt hätten, irgendetwas gegen die Wünsche seiner Eminenz des [Obersten] Führers zu tun“,
Sarif war es auch, der Soleimani dafür gratulierte, dass er besondere Befehle vom Obersten Führer des Regimes Ali Khamenei bekam.
Die Unterstützung Sarifs für Terrorismus beschränkt sich nicht auf seine Beziehungen zu Soleimani, Als die USA das IRGC im April 2019 als terroristische Organisation eingestuft haben, ging Sarif in das Hauptquartier des IRGC und brachte seine volle Unterstützung für die Terroristen zum Ausdruck. Er sagte dabei, dass das Treffen eine Ehre für ihn sei.
Im Juli 2015 lobte Sarif bei Begegnungen mit dem syrischen Diktator Bashar al-Assad in Damaskus und mit dem Führer der Hisbollah Hassan Nasrallah in Beirut sie beide für „die Bekämpfung des Terrorismus“ und die Koordination bei der Unterdrückung und Tötung syrischer Menschen. Im Januar 2014 zollte er dem Spitzenterroristen der Hisbollah Imad Mughniveh Tribut und legte ein Gebinde auf sein Grab.
Sarif hat nicht nur Terroristen seine Unterstützung ausgedrückt, er hat auch die Einrichtungen seines Ministeriums dafür benutzt, den Terroristen des Regimes diplomatische Deckmäntel zu verschaffen und ihre Operationen zu erleichtern. Im Juni 2018 wurden der sogenannte „Diplomat“ Assadollah Assadi und drei andere Terroristen verhaftet, als sie versuchten, einen Sprengstoffanschlag auf den Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI) bei der Versammlung „Free Iran“ in Paris zu verüben.
Während der Europareise Sarifs im August 2019 gab es viel Proteste von Iranern. Nach diesen Protesten wurde Sarif ärgerlich und drohte den iranischen Dissidenten mit dem Tod und meinte, sie würden „lebendig verspeist“.
Dies alles ist der Hintergrund dafür, dass die gewählte Präsidentin des NWRI Frau Maryam Rajavi nach dem Tod Soleimanis am Freitag feststellte: „Die internationale Gemeinschaft, besonders die Europäische Union, muss die Appeasement Politik beenden und das Recht des iranischen Volkes anerkennen, Widerstand zu leisten und sich für die Freiheit zu erheben, Volkssouveränität an die Stelle der Herrschaft der Mullahs zu setzen“.