Jaafari wurde aufgrund der Erfolgsbilanz seiner Dienste für die Mullahs und durch seinen Beitrag zur Unterdrückung von Dissidenten während der landesweiten Aufstände im Itan zum Kommandeur der SSF in Qazvin ernannt.
Inzwischen bezeichnete Morteza Hosseini, der Vertreter des Obersten Führers des Regimes, Ali Khamenei, in den IRGC in Qazvin die Universitäten des Landes als die „Brutstätte der Korruption“ und fügte sorgenvoll über einen „Angriff auf die Kultur“ in den Universitäten hinzu: „Da der Feind über das Internet und Satelliten angreift, muss sein Angriff auch in den Universitäten abgewehrt werden.“
Mutige iranische Studenten, die in der ersten Reihe der Protestbewegung des iranischen Volkes stehen, haben von jeher die Last der massiven Unterdrückung durch das klerikale Regime getragen. Mit Ausdrücken wie „die Brutstätte der Korruption“ im Bezug auf diese Studenten, die während der landesweiten Aufstände sehr gelitten haben, ist lediglich ein Zeichen für die Beklommenheit des im Iran herrschenden religiösen Faschismus, wenn die Jugend entschlossen handelt. Die iranische Jugend hat während des Aufstandes in den letzten Wochen gezeigt, dass sie dieses Regime stürzen und an seiner Stelle Demokratie und Volkssouveränität aufbauen will.
Der iranische Widerstand appelliert an alle Menschenrechtsorganisationen, vor allem die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte und die UN Arbeitsgruppen für willkürliche Verhaftungen, die bedingungslose Freilassung aller inhaftierten Studenten und politischen Gefangenen im Iran voranzutreiben.
Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
22. Januar 2010