Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Unterstützung des Iranischen Widerstandes im Volk für den demokratischen Wechsel im Iran

500,000 Unterstützer der iranischen Volksmojahedin demonstrierten am 20. Juni 1981 gegen die aufkommende Diktatur. Auf Khomeinis Befehl verwandelte sich der friedliche Protest in ein Blutbad. Wenn die PMOI im Iran keine Unterstützung im Volk hat, warum schenkt ihnen dann das iranische Regime so viel Aufmerksamkeit?

NWRI – Während es einen zunehmenden Konsens darüber gibt, dass das Iranproblem eine der ernstzunehmenden Krisen ist, der die Welt gegenübersteht, bleibt die sich wiederholende Frage nach einer Lösung.

Der iranische Widerstand besteht darauf, dass weder Beschwichtigung noch ausländische Intervention die Antwort darauf geben können. Der Widerstand setzt sich für die "dritte Option" ein, nämlich für den demokratischen Wechsel durch das iranische Volk und seinen Widerstand.

Noch immer fragen einige Beobachter und Analysten, ob der iranische Widerstand genügen Unterstützung im Volk habe, um solch einen Wechsel herbeizuführen.

Es ist offensichtlich, dass es in einer religiösen Diktatur unmöglich ist, die Tendenzen der Bevölkerung frei einschätzen zu können und es ist unmöglich, statistische Wertungen vorzunehmen. Aber es gibt einige Anzeichen, über die berichtet werden muss.

In einer Rede bei einem Treffen im Europäischen Parlament am 19. Dezember zählte Maryam Rajavi, die vom Nationalen Widerstandsrat Iran gewählte Präsidentin einige dieser Anzeichen auf:

"Zunächt über das Netzwerk des Widerstandes im Iran: Er spielt eine lebenswichtige Rolle bei der Organisation der Proteste von Studenten, Lehrern und Arbeitern. Die Demonstrationen in den letzten drei Monaten gegen die Regierung zeigten die Wirksamkeit dieses Netzwerkes."

"Diese Netzwerke helfen, die Bewegung zu finanzieren. Das gleiche Netzwerk enthüllt die geheimen atomaren Aktivitäten der Mullahs und dokumentiert die Menschenrechtsverletzungen. Ein weiteres Zeichen für die Basis des Widerstandes im Volk ist der Zugang zu den Informationen über das Terrornetzwerk des Regimes."

"Das zweite Zeichen sind die ständigen Forderungen des iranischen Regimes an seine westlichen Partner, unsere Aktivitäten einzuschränken. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des britischen Parlaments sagte am 28. November nach einem Iranbesuch: "Wir waren betroffen darüber, wie oft die Iraner besessen darauf waren, über die PMOI zu sprechen"."

"Nach den Meldungen der staatlich kontrollierten Medien im Iran, war die PMOI der Haupttagesordnungspunkt, als eine Delegation des Europäischen Parlaments in der vergangenen Woche in den Iran kam. Bei einem späteren Treffen mit den Opfern des Regimes, traf sich die Delegation natürlich auch mit verschiedenen Institutionen, die zum iranischen Geheimdienstministerium gehören. Von diesen Organisationen war man davon ausgegangen, dass sie NGO’s sind. Die Mullahs wollten über das Europäische Parlament die Botschaft verbreiten, dass das Ausbleiben der Konzessionen aus dem Westen mehr Menschenrechtsverletzungen im Iran zur Folge hätte. Leider verbreitete die EP Delegation genau diese Botschaft weiter. Damit werden die Verbrechen der Mullahs rein gewaschen."

"Wenn die PMOI im Iran nicht populär wäre, warum widmet sich ihnen dann das Regime mit so viel Aufmerksamkeit?"

"Das dritte Zeichen ist die Unterstützung dieser Bewegung durch die Iraner im Ausland. Zehntausende Menschen nehmen an den unterschiedlichsten Formen von Kundgebungen zur Unterstützung des Widerstandes in den USA bzw. in europäischen Hauptstädten teil."

"Das vierte Anzeichen ist der Hintergrund der Bewegung. Angesichts der Massenhinrichtungen und der Terrorherrschaft zirkulierten 600.000 Veröffentlichungen der iranischen Volksmojahedin (PMOI/MEK) unter der Bevölkerung. An den Sitzungen und Veranstaltungen der PMOI nahmen mehrere Hunderttausend teil.

"Seit 1981 haben die Mullahs 120.000 politische Gegner hingerichtet. Aber sie konnten den Widerstand nicht zerstören. Trotz der schwierigen Umstände in Ashraf City kommen viele junge Menschen zur PMOI nach Ashraf."

"Das fünfte Anzeichen ist die kulturelle Identität des Widerstandes. Die PMOI, als eine Triebkraft des Widerstandes vertritt einen demokratischen und toleranten Islam. Dadurch ist sie der politische und kulturelle Gegenpol zum Regime der Mullahs."

"Aus genau diesem Grund ist die PMOI in der iranischen Bevölkerung sehr beliebt. Im Juni 2006 unterzeichneten 5,2 Millionen Iraker eine Erklärung zur Unterstützung der PMOI."

"Vor kurzem unterzeichneten 300.000 Schiiten im Südirak eine ähnliche Erklärung und zeigten damit ihre Unterstützung."

Die Unterstützung des Widerstandes durch das Volk ist ein unabkömmliches Element, um im Iran eine Veränderung herbeizuführen. Um die gewünschten Ziele zu erreichen, sollte das mit der Einheit des Widerstandes und der organisatorischen Leistungsfähigkeit gekoppelt werden.

Was die Vorhaben der Mullahs schwächt, ist die simple Tatsache, dass der Widerstand trotz der Versuche der Mullahs all diese Schlüsselelemente in sich vereint und das macht "die dritte Option" pragmatischer als je zuvor.
 

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