“Es ist Zeit zu handeln”, sagte Philip Crowey auf einer Sitzung zu nuklearer Sicherheit in Washington und zeigte die “besondere Verantwortung” der Mitglieder des UN Sicherheitsrates auf, zu denen Groß Britannien, China, Frankreich, Rußland und die USA gehören.
“Jeder muss seinen eigenen Entschluß treffen, aber wir denken, dass hier die Glaubhaftigkeit der internationalen Gemeinschaft auf dem Prüfstand steht”.
Washington führt die Bestrebungen für stärkere UN Sanktionen gegen den Iran innerhalb der nächsten Wochen an, die USA und seine Verbündeten behaupten, der Iran produziere Atomwaffen. Die islamische Republik beharrt darauf, dass sie das Atomprogramm nur für zivile Zwecke nutzt.
China bleibt der größte Unsicherheitsfaktor der so genannten P5+1 Gruppe, welche aus den fünf dauerhaften Mitgliedern des UN Sicherheitsrates und Deutschland besteht, bei der Verabschiedung von weiteren Sanktionen gegen den Iran. China ist einer der Haupthandelspartner des Iran.
US Außenministerin Hillary Clinton traf sich Dienstag morgen mit ihren türkischen Kollegen Ahmet Dayotoglu und führte später Gespräche mit den brasilianischen Chefbotschafter Celso Amorim. Die Türkei und Brasilien halten aktuell die rotierenden Sitze im UN Sicherheitsrat. Bisher waren beide gegen Sanktionen.
“Die Frage von Sanktionen und Druck ist ein fundamentaler Teil der diplomatischen Bemühungen.”, sagte Crowley. “Es ist wichtig, dass der Iran die Berechnungen ändern muss, die seine Langzeitinteressen beeinflussen.
“Die zweite Frag ist: “Wie kann man den Iran dazu bringen, seinen Weg zu ändern?”, fragte er.