
NWRI – Laut den Angaben des Anwalts von Streikenden bei Bafgh Eisenerz, wurde das Urteil zur Auspeitschung für einen von ihnen bestätigt.
In einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur ILNA hat Mohammad-ali Jedari-foroughi, der Anwalt von Mohammad-Hassan Tashakori und von mehreren Arbeitern bei Bafgh Eisenerz bekanntgegeben, dass das Urteil von Tashakori, der vor Gericht gestellt und zur Auspeitschung verurteilt worden ist für die Komplizenschaft bei der Auflösung der Ordnung, in der Berufungsverhandlung abgeändert worden ist, dass aber das aufgeschobene Urteil zur Auspeitschung bestätigt worden ist.
Nach Jedari-foroughi war Mohammad-Hassan Tashakori zu 11 Monaten Gefängnis und 50 Peitschenhieben innerhalb von fünf Jahren verurteilt worden. In der Berufungsverhandlung wurde das jedoch umgewandelt in eine Geldbuße von 18 Millionen Rial, sechs Monaten Gefängnis, 30 Peitschenhieben und einen Aufschub der Auspeitschung um zwei Jahre.
Die Arbeiter bei Bafgh Eisenerz, das in der Provinz Yazd liegt, hatten vor etwa drei Jahren ihren Streik begonnen, um Forderungen zu ihrer Arbeit erfüllt zu bekommen. Sie wurden zu Gefängnis und aufgeschobener Auspeitschung verurteilt, nachdem sie von ihrem Arbeitgeber verklagt worden waren.
Die Arbeiter hatten die Auszahlung ihrer ausstehenden Löhne verlangt und außerdem, dass man sich mit den Problemen ihrer Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit befasst, aber neun von ihnen wurden im Juni 2016 vom Gericht zu Gefängnis und zur aufgeschobener Auspeitschung verurteilt für die Auflösung der Ordnung und die Behinderung der Grubenarbeiten.
Das Urteil, das ein anderes bei den Streikenden in der Goldmine Agh-ghale in West-Aserbeidschan nach sich zog, hat bei Aktivisten für Bürgerrechte und die Belange der Arbeiter zu viel Kritik geführt.
Jedari-Foroughi erläuterte dazu: „Obwohl das Urteil zur Auspeitschung für mehrere Arbeiter bei Bafgh Eisenerze in eine Geldstrafe umgewandelt worden ist, wurde dasjenige von Takshadori zur ersteren bestätigt“.