Aufruf zu dringenden Maßnahmen zur Rettung des Lebens von Zahra Tabari und anderen politischen Gefangenen in der Todeszelle
Die Justiz des Regimes hat die politische Gefangene Zahra Tabari aus dem Lakan-Gefängnis in Rasht zum Tode verurteilt. Ihr wird vorgeworfen, mit der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) zusammenzuarbeiten. Das Urteil wurde vom sogenannten Revolutionsgericht in Rasht gefällt, dem der Henker „Ahmad Darvish Goftar“ vorsteht. Der sogenannte Prozess dauerte zehn Minuten und wurde per Videokonferenz abgehalten. Zahra Tabari wurde der Zugang zu einem Anwalt ihrer Wahl verweigert.
Zahra Tabari, geboren in Babol, wurde im April 2025 verhaftet, als Sicherheitskräfte ihr Haus in Rasht durchsuchten. Zuvor war sie bereits im Juni 2022 verhaftet worden und verbüßte drei Monate ihrer Haftstrafe im Lakan-Gefängnis in Rasht sowie 15 Monate unter Hausarrest mit Fußfessel.
Der iranische Widerstand ruft die zuständigen Gremien der Vereinten Nationen und alle Menschenrechtsaktivisten dazu auf, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um das Leben von Zahra Tabari und anderen zum Tode verurteilten politischen Gefangenen zu retten.
Es sei daran erinnert, dass das blutrünstige Mullah-Regime Zahras Cousin, das PMOI-Mitglied Dr. Tabari, 1983 in Babol hingerichtet hat.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
- Oktober 2025