Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Irans Regime exekutiert zwei 20-jährige Gefangene des Januaraufstands in Isfahan

 

Iran: Hinrichtung von Amir-Hossein Ebrahimi und Amir-Hossein Maleki, zwei 20-jährigen Gefangenen des Januaraufstands in Isfahan

Am Dienstagmorgen, dem 3. November 2026, exekutierten Schergen des menschenfeindlichen Mullah-Regimes im Dastgerd-Gefängnis in Isfahan die beiden 20-jährigen Gefangenen des Januaraufstands, Amir-Hossein Maleki und Amir-Hossein Ebrahimi. Zusammen mit anderen Aufständischen waren sie im sogenannten „Ali-Khani-Platz-Fall“ in Isfahan zum Tode verurteilt worden. Dieser Fall stand im Zusammenhang mit dem Tod von vier Agenten der Spezialeinheit, die aktiv an den Tötungen während des Aufstands beteiligt waren.

Die Justiz des Regimes bezeichnete die Anklagepunkte gegen Amir-Hossein Maleki und Amir-Hossein Ebrahimi als „Moharebeh (Krieg gegen Gott) und Korruption auf Erden durch Aktionen gegen die nationale Sicherheit und die Schaffung weitverbreiteter Unsicherheit durch das Zurschaustellen von Waffen“ und gab bekannt, dass „diese Gruppe von Randalierern, die im Besitz von Schusswaffen, verschiedenen Arten von Stichwaffen sowie Brandmaterialien und Molotowcocktails waren“, „Sicherheitskräfte angegriffen und eine Polizeistation in Brand gesetzt“ habe (Website der Justiz des Regimes Mizan, 3. November 2026).

Zuvor waren im vergangenen Sommer und Herbst sieben der Verurteilten im Fall des Ali-Khani-Platzes – Erfan Esfandiari, Gol Mohammad Mohammadi, Amir-Hossein Safari, Abolfazl Sepahi, Ghaem Hosseini, Alireza Reisi und Alireza Sepahi – von der Justiz des Regimes hingerichtet worden. Die Urteile wurden von den beiden Henkern Morteza Barati Dorcheh und Mohammad-Reza Tavakkoli, Richtern des berüchtigten Revolutionsgerichts in Isfahan, gesprochen. Mehrere andere Gefangene in diesem Fall, die im Todestrakt sitzen, darunter der 18-jährige Shervin Bagherian, der 19-jährige Ali Dashti und der 18-jährige Abolfazl Ebrahimi, sind von der Hinrichtung bedroht. 23 weitere wurden zu Haftstrafen zwischen fünf und zehn Jahren verurteilt.

Frau Maryam Rajavi verurteilte die grausame Hinrichtung der aufständischen Gefangenen und mutigen Rebellen aufs Schärfste. Sie erklärte, das Regime versuche mit diesen unmenschlichen Verbrechen verzweifelt, den Volksaufstand zu unterdrücken, doch diese Hinrichtungen bestärkten die rebellischen Jugendlichen nur in ihrem Kampf gegen den religiösen Faschismus.

Frau Maryam Rajavi rief die Vereinten Nationen, die zuständigen Gremien und die Menschenrechtsbehörden auf, unverzüglich wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um die Hinrichtung politischer Gefangener und Gefangener, die gegen Aufstände verwickelt waren, zu stoppen und die Todesurteile aufzuheben. Sie betonte erneut die Notwendigkeit, die Verantwortlichen des Regimes und seine Richter für fünf Jahrzehnte Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord vor Gericht zu stellen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)

3.November 2026

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