
das erklärte auf ihrer Website die „Organisation iranisch-amerikanischer Gemeinschaften (OIAC)“. Der Brief, der am Vorabend des Auftritts von Hassan Rouhani, dem Präsidenten des iranischen Regimes, vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen, abgesandt wurde, erwähnt das „beispiellose Ausmaß“ der im Iran stattfindenden Erhängungen und Unterdrückung von Dissidenten, Frauen und Jugendlichen sowie religiösen und ethnischen Minderheiten – Beispiele der wahren Natur Rouhanis und seines Regimes.
Während der bisher zweijährigen Amtszeit Rouhanis wurden im Iran mehr als 2000 Menschen hingerichtet. Der Brief äußert ernste Besorgnis über die Hinrichtung von Menschen, die aus Gewissensgründen in Haft sitzen, darunter solchen, die die iranische Hauptopposition, die „Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI)“ – „Muhajedin-e Khalq (MEK)“ – unterstützen.
Die Unterzeichnenden weisen darauf hin, daß das Regime in Teheran das iranische Volk nicht repräsentiert und aufgrund seiner bedrückenden Menschenrechtsbilanz und der destabilisierenden Rolle, die es in der Region spielt, nicht als Friedenspartner akzeptiert werden sollte.
Der Brief fordert Präsident Obama auf, in seiner Iran-Politik den Menschenrechten Priorität einzuräumen, und schließt: „Wir bitten Sie eindringlich, in Ihrer Außenpolitik der Krise der Menschenrechte im Iran Priorität einzuräumen. Ein säkularer, demokratischer und atomwaffenfreier Iran wäre ein verläßlicherer Partner als sämtliche Fraktionen derer, die derzeit im Iran regieren.“
Die amerikanischen Iraner beabsichtigen, am 28. September eine größere Versammlung durchzuführen – um die Anwesenheit des Mullah-Präsidenten Hassan Rouhani bei den Vereinten Nationen in New York zu verurteilen.
Die Versammlung, die von der OIAC organisiert wird, wird auf die internationale Gemeinschaft dahingehend Druck ausüben, daß sie den Iran für seine erschreckende Menschenrechtsbilanz zur Rechenschaft zieht.
Das Mullahregime im Iran richtet nach wie vor pro Kopf der Bevölkerung mehr Menschen hin als irgendein anderer Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen.