
Alaeddin Boroujerdi meinte, die jüngsten Behauptungen über die atomare Schwerwasseranlage in Arak und den unterirdische Urananreicherungsbetrieb in Fordow „waren ein zionistischer Reklametrick, um die öffentliche Meinung von Israels Kriegsverbrechen im Gazastreifen abzulenken“.
Er gab an, die Aktivitäten in den Einrichtungen Arak und Fordow würden in Zukunft normal weitergeführt, berichteten staatliche Medien.
Ein hochrangiger Atomunterhändler des iranischen Regimes erklärte ebenfalls am Donnerstag, das iranische Regime und die Weltmächte hätten keinerlei Übereinkunft über die beiden Anlagen erzielt.
„Prinzipiell wurde bisher keine Einigung erreicht über irgendwelche Punkte, die sich auf atomare Sachverhalte im Iran beziehen. Und die unterschiedlichen Standpunkte über den Schwerwasserreaktor in Arak und die Urananreicherung in Fordow seien nach wie vor vorhanden“, erläuterte Abbas Araqchi.
Seine Bemerkungen waren eine Reaktion auf die vor kurzem von Wendy Sherman, der Untersekretärin im Außenministerium für politische Angelegenheiten, gemachten Ausführungen, die angegeben hatte, in den letzten sechs Monaten sei ein bedeutsamer und stetiger Fortschritt in Kernpunkten gemacht worden.