Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Im Bunde mit ISIS, müssen die Mullahs versuchen, Assad zu retten, indem sie dem Westen die Schuld am Massaker von Paris geben

•Sadeq Larijani: Die USA tragen die Schuld an der Bildung von Daesh und Kerry muss für dieses Verbrechen bestraft werden 

•Editorial in einem Sprachrohr Khameneis: Frankreich ist in Syrien mit den USA verbündet. Paris ist erst der Anfang. Das französische Volk muss seine Staatsdiener zur Rede stellen 

In hunderten Artikeln, Interviews und Bemerkungen über das Massaker von Paris, das am 13. November verübt wurde, jubeln Beamte des religiösen Faschismus und die staatlichen Media des Iran und geben den Regierungen Frankreichs,

der USA &c. die Schuld daran. Diese Betrachtungsweise ist abstoßend und passt nur zu den kriminellen Mullahs, die 120.000 politische Morde auf dem Gewissen haben. 

Die Mullahs drohen den westlichen Ländern offen mit weiteren Terrortaten und sagen, wenn sie die Wiederholung solcher Verbrechen nicht wollen, müssten sie mit dem geistlichen Regime zusammenarbeiten und den syrischen Widerstand unterdrücken, um Bashar Assad zu retten, der 350.000 unschuldige Menschen ermordet und das halbe Volk aus seiner Heimat gejagt hat. 

So versuchen die Mullahs um jeden Preis, aus dem menschenfeindlichen Verbrechen von Paris Kapital zu schlagen. Damit wollen sie erreichen, was das IRGC, Hisbollah, irakische Söldnermilizen und afghanische Mietlinge nicht geschafft haben. Das verrät unzweideutig die Komplizenschaft und die gemeinsamen Interessen des geistlichen Regimes, Bashar Assads und des ISIS. 

Das Massaker von Paris kommentierte Mullah Larijani, oberster Richter des geistlichen Regimes, am 16. November wie folgt: „Die, die das Eindringen von Terroristen in den Irak und nach Syrien begünstigt und erleichtert haben, müssen jetzt die Folgen tragen … Die Hauptfrage ist doch: Wer hat ISIS geschaffen? Dafür sind die Amerikaner und Europäer verantwortlich.“ 

An den US-Außenminister gewandt, sagte Sadeq Larijani: „Sie müssen wegen dieses Verbrechens vor Gericht gestellt werden. Sie sind in die Entstehung von ISIS verwickelt. Unsere Warnung an den Westen: Wenn ihr den Export des Terrorismus nach Europa verhindern wollt, dürft ihr die Terroristen nicht unterstützen.“ 

Als ob es längst vorbereitet gewesen wäre, veröffentlichte die Tageszeitung Kayhan, die die Ansichten des Obersten Mullahführers Ali Khamenei wiedergibt, ein paar Stunden nach den Pariser Anschlägen einen Artikel unter dem Titel: „Wütender Hund beißt seinem Herrn ins Bein“. Darin wird behauptet, Khamenei habe schon am 22. Juni 2014 vorausgesagt, solche Gruppen würden in naher Zukunft den Ländern, die sie unterstützten, Schwierigkeiten machen. In dem Artikel heißt es: „Frankreich ist ein enger Verbündeter der Vereinigten Staaten in Syrien … Wenn das französische Volk Vergeltung will, muss es zuallererst seine eigenen Beamten zur Rede stellen.“ 

Am 14. November, am Morgen nach den Anschlägen schrieb Hossein Shariatmadari, Vertreter Khameneis bei Kayahan, im Editorial der Zeitung: „(Das Massaker von Paris) markiert den Anfang der Ära, die Khamenei vorausgesagt hat.“ Er warnte: „Die Länder, die Takfiri-Terroristen unterstützen, säen Wind und werden Sturm ernten.“ 

Khameneis Repräsentant schreibt weiterhin: „Paris ist erst der Anfang. Die Regierungen der USA und Europas sowohl als einige der muslim-tötenden Willkürherrscher in der Region, als da sind die Diktaturen von Saudi-Arabien, Qatar u. a., haben die besten Gründe, den Ausnahmezustand und sogar das Kriegsrecht auszurufen … ISIS besteht aus ein paar albernen, unwissenden Menschen, die von Zionisten sowie den mörderischen Staatsmännern der USA, Großbritanniens und Frankreichs und von Saudis aufgepäppelt wurden, dass sie deren eigenen Gäste umbrächten. Sie werden ihre Verbrechen begehen, sooft ein Anschlag möglich ist.“ 

Um das Gesicht zu wahren, tut Shariatmadari den Anschlag von Paris kurz als „schamlos und böse“ ab und schließt sofort an: „(Das französische Volk) zahlt den Preis für die Verbrechen seiner Politiker, die die Terroristen ausgebildet haben.“ 

Am 16. November stempelte Fars, die Nachrichtenagentur des IRGC, den Widerstand gegen den syrischen Diktator als den „strategischen Fehler Frankreichs“ ab und schrieb: „Die Kontakte und die Kommunikation, die Paris mit abtrünnigen Terroristengruppen und sogar mit einigen Schichten von ISIS unterhält, ferner die vielfältigen Kontakte mit arabischen Unterstützern dieser Gruppen haben den Elyseepalast zuversichtlich gemacht“, aber „die schweren Niederlagen, die die Abtrünnigen kürzlich in Syrien und im Irak hinnehmen mussten“, haben ISIS dazu gebracht, „die Terroristenunterstützer von gestern und Gegner der Assad-Regierung“ anzugreifen. 

Wutentbrannt über die Rückschläge, die das geistliche Regime in seinen Machenschaften gegen den iranischen Widerstand am 17. Juni 2003 und in folgenden Jahren einstecken musste – am Ende hatte die PMOI Dutzende Prozesse gewonnen –, schrieb die Nachrichtenagentur des IRGC: „Einerseits behauptet Frankreich, den Terrorismus zu bekämpfen, andererseits beherbergt es berüchtigte Terrorgruppen wie die Volksmodjahedin und abtrünnige Elemente und unterstützt offen Gruppen wie die Nusrat-Front.“ 

In einem weiteren unmenschlichen, empörenden Angriff geht die staatliche Tageszeitung Vatan-e Emrouz am 16. November die französische Regierung an. Sie schreibt: „(Die Anschläge von Paris) sind hausgemacht! Diese Suppe habt ihr jahrelang gekocht! Es ist genau das blutige Tischtuch, das ihr im Irak und in Syrien aufgelegt habt, jetzt habt ihr es ein paar Stunden lang in Paris gehabt … Monsieur Hollande, bedienen Sie sich! Sehen Sie sich die Leichen Ihrer Landsleute an!“ 

Solche Worte bringen nur Folterer und Schlächter hervor, die aus Routine Unschuldige foltern und töten, die, die diesen Todeszirkel nicht anhalten können, ohne alles zu verlieren. 

Es ist klar, der Schreiber dieses Artikels zeichnet genau sein Profil und das seines Regimes, wenn er schreibt: „Wir sind Assad beigestanden, seit dem ersten Tag der syrischen Krise. Die Ehrenmedaille für den Kampf gegen den Terror von ISIS gehört nur an die Brust der Hisbollah … Die Welt steht in der Schuld der Islamischen Republik und ihrer Kinder, die ganz allein gegen diese westliche Brut aufgestanden sind!“ 

Die mit dem IRGC liierte Zeitung Javan hat auch mit Folgendem die wahre Natur der Mullahs auf den Punkt gebracht: Am 17. November, sehr rasch nach dem Massaker von Paris schrieb sie, das Hauptproblem liege darin, dass „Paris auf der Amtsenthebung Assads besteht und nicht einmal eine Übergangsperiode akzeptiert.“ 

In einem anderen Artikel behauptet Javan unverschämt, wie die Anschläge vom 11. September, hätten die USA auch die Anschläge von Paris ausgeheckt, denn „die Vorfälle vom 11. September in New York haben die USA in den Mittleren Osten gebracht. Jetzt aber wollen die Amerikaner sich aus dem Mittleren Osten zurückziehen und nach China gehen. Darum brauchten sie einen europäischen September, um Europa baldigst in den Mittleren Osten zu stoßen.“ 

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran 

17. November 2015 

 

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