Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Irak: Die pro-iranischen Milizen sollten auf internationale Terrorlisten gesetzt werden

 

Die furchtbaren Schandtaten der schiitischen Milizen, die mit dem iranischen Regime verbunden sind, in verschiedenen Gebieten des Irak, darunter Meqhdadiya, und die von ihnen begangenen Entführungen, darunter die von drei Amerikanern in Bagdad und – schon früher – die einer Gruppe von Bürgern von Qatari im Süden haben die den Irak belastenden Krisen verschärft.

 

Die destruktivsten mit dem Iran verbundenen Milizen sind das „Badr-Corps“, „Asa’ib Ahl al-Haq (AAH)“ und die „Irakische Hisbollah“. Diese Milizen bedienen sich staatlicher Mittel, um Sunniten und Schiiten, die sich gegen die Einmischung des iranischen Regimes im Irak wehren, zu unterdrücken und zu ermorden. Während der 8jährigen Amtszeit von Nuri al-Maliki als Premierminister erfreuten sie sich der uneingeschränkten Unterstützung der Regierung. Nach Berichten von Amnesty International, Human Rights Watch und dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen haben sie sich bei ihren Verbrechen staatlicher Mittel bedient. Sie verfügten über Mördergruppen, die irakische Politiker, ehemalige Offiziere, Ärzte und Fachleute umbrachten.

Nach der Entfernung Malikis aus dem Amt und der Gründung der „Popular Mobilisation Force“ (‚Truppe zur Mobilisierung des Volkes’) oder „Hashd al-Shaabi“, die von der Regierung finanziert und offiziell vom Premierminister kontrolliert wird, ergriffen die Milizen die Gelegenheit, die Kontrolle über „Hashd al-Shaabi“ praktisch zu übernehmen, um den Zielen des iranischen Regimes zu dienen. 

Gegenwärtig ist der Kommandeur der Badr-Milizen Hadi Ameri und der Kommandeur von „Kata’ib Hezbollah“ Abu Mehdi Muhandis; die „AAH“ wird von Qais Khazali kommandiert. Alle drei Milizen werden von der iranischen Quds-Truppe kommandiert.

Angesichts der Tatsache, daß unlängst die angesehensten religiösen Führer sowie schiitische und sunnitische Politiker die Entwaffnung der mit dem iranischen Regime verbundenen Milizen gefordert haben, ist gegenüber diesen Terroristen Entschiedenheit geboten, um den Irak von einem verheerenden Dilemma zu befreien. 

Die „Europäische Vereinigung für Freiheit im Irak (EIFA)“ fordert die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, die Vereinten Nationen und die Länder der Region auf, die mit dem Iran verbundenen Milizen, besonders „Badr“, „AAH“ und „Kata’ib Hezbollah“ gemeinsam mit ihren Kommandeuren auf ihre Terrorlisten zu setzen; sie fordert die Regierung des Irak auf, sie zu entwaffnen und ihre Kommandeure vor Gericht zu stellen.

Struan Stevenson

Struan Stevenson ist der Präsident der „Europäischen Vereinigung für Freiheit im Irak (EIFA)“. Er war als Konservativer von 1999 bis 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments und von 2009 bis 2014 Präsident der Delegation für die Beziehungen zum Irak des Europäischen Parlaments.   

 

 

 

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