Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Javad Zarif überhäuft den Terror-Chef der Hisbollah in Syrien mit Lob

NWRI – Der Außenminister des iranischen Regimes, Javad Zarif, hat den Oberbefehlshaber der Hisbollah in Syrien, der diese Woche bei einer Explosion in Damaskus ums Leben kam, mit Lob überhäuft.

„Ich spreche zum Martyrium des großen, heiligen Kämpfers Mustafa Badreddine mein Beileid aus; er war voll von Geist und Heldentum bei der Verteidigung der gerechten Werte des Islam und des Volkes des Libanon,“ sagte Zarif am Freitag in einer Botschaft an Hassan Nasrallah, den Kommandeur der Hisbollah. Seine Äußerungen wurden von den staatlichen Medien des iranischen Regimes, darunter der offiziellen Nachrichtenagentur IRNA, wiedergegeben.

Die Hisbollah hatte am Freitag berichtet, Mustafa Badreddine, der die militärischen Operationen der libanesischen Hisbollah in Syrien leitete, sei in dieser Woche im Alter von 55 Jahren durch eine „gewaltige Explosion“ in der Nähe der syrischen Hauptstadt getötet worden.
Wie folgt kommentierte Firouz Mahvi von Auswärtigen Ausschuß des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NCRI) am Samstag das Lob des Terror-Chefs der Hisbollah durch Zarif:

„Daß er solches Lob auf einen notorischen internationalen Terroristen häuft, zeigt deutlich die wahre Natur von Javad Zarif, dem Außenminister der Mullahs; es zeigt seinen Glauben an den Terrorismus als Werkzeug des Staates. Es entspricht den früheren Handlungen Zarifs; so hat er z. B. 2014 am Grab von Imad Mughniya, dem ehemaligen Kommandeur und Terror-Chef der Hisbollah, einen Kranz niedergelegt. Es zeigt sich erneut die einfache Tatsache, daß der sog. gemäßigte Politiker des geistlichen Regimes einfach ein lächelnder Meister des Terrors ist.“

Der Tod Badreddines ist seit dem seines Schwagers Imad Mughniya im Jahre 2008 der größte Schlag für die Hisbollah. Mughniya war neben anderen Gewalttätigkeiten für die im Jahre 1983 erfolgte Bombardierung der amerikanischen Marinekasernen in Beirut verantwortlich, bei der 241 Menschen getötet wurden.

Mohammad Mohaddessin, Leiter des Auswärtigen Ausschusses des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NCRI), nahm in sein im Jahre 1993 veröffentlichtes Buch „Islamic Fundamentalism: The New Global Threat“ (‚Der islamische Fundamentalismus – die neue globale Bedrohung’) einen Ausschnitt aus der staatlichen iranischen Zeitung „Ressalat“ vom 20. Juli 1987 auf – mit einem Zitat von Mohsen Rafiqdoost, dem damaligen Minister der Revolutionsgarden (IRGC): „Sowohl das TNT (der Sprengstoff) als auch die Ideologie, die mit einem Schlage 400 Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften des Hauptquartiers der Marine zur Hölle schickte, war vom Iran beschafft worden.“

Badreddine und Mughniya gehörten zu den früh rekrutierten Soldaten der Hisbollah, die von den Revolutionsgarden des Iran im Libanon gefördert wurde.

Badreddine wurde im Zusammenhang mit der im Jahre 2005 erfolgten Ermordung des früheren libanesischen Premierministers Rafik al-Hariri von dem Besonderen Gericht der Vereinten Nationen für den Libanon angeklagt.      

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